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San Francisco für einen Monat

Eine einmonatige Tour durch das wunderschöne San Francisco, inklusive schmerzender Füße. Dafür gab es aber auch einen Sack voll unvergesslicher Erinnerungen und schöne analoge Bilder von meiner Diana F+ und LC-A.

Im vergangenen März hatte ich die Möglichkeit, einen ganzen Monat in San Francisco zu verbringen, denn ich konnte ein Referendariat im OP eines Krankenhauses in Downtown S.F im Internet ergattern.
Also mietete ich ein Zimmer in einem klassischen viktorianischen Haus in Haight-Ashbury und packte meine Sachen. Selbstverständlich waren meine beiden besten Freunde – die Diana F+ und die LC-A von meinem Freund auch dabei. Ich muss dazu sagen, dass es gar nicht so einfach war, meinem Freund seine Lieblingskamera abzuschwatzen. Dafür habe ich echt einen ganzen Monat gebraucht.

In die viktorianischen Häuser hab ich mich auf den ersten Blick verliebt. Überall gab es sie zu bestaunen, vor allem jedoch in Haight-Ashbury. So wurden sie zu einem meiner liebsten Motive. Das Haus in dem ich gewohnt habe, war von Außen ebenfalls sehr hübsch, von Innen jedoch ziemlich kalt…
Aber dies nur nebenbei. Außerdem hab ich so ein paar nette Mitbewohner rund um den Globus kennengelernt.

Um so viel wie nur möglich zu sehen, nahm ich mir für jeden Tag ein eigenes Viertel vor, um dies dann zu erkunden. Mit einer Karte in der Hand, und vielleicht auch mit einem Reiseführer, kann dabei echt nichts schief gehen. S.F. ist voll von allen möglichen Sorten interessanter Leute und Locations. Also haltet eure Augen auf.

Wenn ihr von ein paar Einheimischen rumgeführt werden wollt, kann ich euch diese Tipps hier geben:
1) Eine Graffiti-Tour mit Führung.

2) Für verschiedene Arten von Wandertouren von S.F. Einwohnern schaut hier mal vorbei.
Mir hat die Japanische Teegarten Tour am besten gefallen.

Ich muss zugeben, dass meine Füße nach ungefähr zwei Wochen von der ganzen Lauferei ungeheuer weh taten. Deshalb hab ich es zum Ende hin dann etwas langsamer angehen lassen. Eine Alternative wäre den Bus zu nehmen. Wie ihr euch allerdings sicher vorstellen könnt, geht das für einen Vollblut-Lomografer gar nicht. Es gibt also wirklich keinen besseren Weg die Stadt kennen zu lernen als zu laufen!

Dank des Internets fand ich einen Fotoladen namens Photoworks, der mir meine Bilder vor Ort entwickelte. So musste ich nicht warten, bis ich wieder zuhause bin, um meine Fotos betrachten zu können. Dort gab’s verschiedene Kühlschränke, voll mit allen möglichen Sorten von Filmen und auch viele abgelaufene Filme. Die Entwicklung dauerte nur 1-2 Tage und man konnte zwischen verschiedenen Rahmungen wählen. Ich steh total auf den sauberen weißen Rand!
Ich würde jetzt nicht sagen, dass sie sonderlich billig sind, aber ich mag die Qualität. In Deutschland hab ich so was bis jetzt noch nicht gefunden. Guckt es euch einfach mal an.

Mein Tipp für euch: Packt eure Kameras und genügend Filme ein und auf geht’s!
Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir diese gerne stellen!

geschrieben von purple_snow, übersetzt von francapone

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.