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Nachdem ich es am Samstagabend etwas ruhiger angehen lassen hatte, entschied ich mich dafür am frühen Sonntagmorgen mit dem Fahrrad loszufahren und London von einer Seite zu betrachten, wie ich die Stadt noch nie gesehen habe: Verlassen und friedlich. Mit meiner kleinen Holga 135BC und ein paar Rollen Film fuhr ich durch Londons ruhige Straßen und machte ein paar Fotos.

Nachdem ich von dem kleinen und ruhigen Küstendorf in Süd-Australien in die immer laute Lifestyle-Stadt London zog, wunderte ich mich, was alle an der Stadt so schön fanden. Hier ist immer viel los, es ist laut und ganz anders als zu Hause. Ich verstand nicht, wie man diese Stadt (die übrigens Gebäude hat, die älter sind als unser Land), für schön halten konnte…
Mit den Tausenden von Menschen – egal ob Einheimische oder Touristen – bis ich diesen Sonntagmorgen mit dem Rad los fuhr.

Ich hatte nichts dabei, außer meinem Rad, meiner Tasche und meiner Holga 135 BC mit einigen Schwarz-Weiß-Filmen.
Ich fuhr zu Plätzen, die ich zuvor immer nur überfüllt erlebt und dabei nie die Chance hatte, die Schönheit der Umgebung wahrzunehmen. Als ich aus meiner Tür trat präsentierte sich mir London auf eine Weise, wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte: Mit fast keinen Autos und keiner Menschenseele auf der Straße.

Aufregung stieg in mir hoch, als ich frei auf der Straße fahren konnte, ohne um Autos pendeln und Fußgängern ausweichen zu müssen. Noch viel mehr, als ich daran dachte, dass die Plätze, die sonst immer so überlaufen waren, auch menschenleer sein würden. Keine Touristen, die einen anrempeln, keine Leute, die in Fotos rennen und vor allem: Ich konnte mir für das Fotografieren Zeit lassen!

Jeder der nach London kommt will dieselben Fotos mit denselben tollen Digitalkameras und sie sehen alle gleich aus. Das ist der Grund warum ich dieses Abenteuer gewagt habe. Um andere Fotos von London zu machen und um London auf eine Art und Weise zu sehen, wie sie nicht viele sehen: Mit leeren Straßen, dem Fluss so ruhig und allem so still.
Ich fühlte mich ein wenig wie in einem Film, in dem ich der letzte Überlebende auf dieser Welt war, und ich liebte es! Es war das erste Mal, dass ich hoch zum Big Ben starren und mir alle Details anschauen konnte, ohne dass mir ein Tourist seine digitale Spiegelreflex vor die Nase hielt.
Ich konnte durch meine Plastikkamera schauen und den besten Winkel für die Aufnahme suchen und es genießen, die Fotos zu machen. Ohne Hast oder das Warten auf einen ruhigen Moment – wunderschön!

Nie zuvor habe ich diese touristischen Orte so attraktiv und die Themse so still und bewegungslos gesehen. Das hat mir gezeigt, wie London wirklich ist und warum sich so viele Leute in diese Stadt verlieben!

geschrieben von frawley33, übersetzt von trashpilotin

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.