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Wer braucht schon Elektrizität? Ein Besuch in Laos sollte unbedingt die '4000 Inseln' beinhalten. Ein Ort ohne Elektrizität, aber das macht das Ganze erst so richtig spannend!

Mein Trip zu den ‘4000 Inseln’ (am südlichsten Punkt von Laos gelegen – in der Nähe der Grenze zu Kambodscha) habe ich einer Münze zu verdanken.
Wenn ich mich manchmal nicht entscheiden kann, dann werfe ich einfach eine Münze, und vertraue darauf. Bis jetzt bin ich immer gut damit gefahren.

Nach einer fast “angenehmen” 16-stündigen Busfahrt (Danke Valium), kam ich in Pakse an, entschied mich aber dafür nicht zu bleiben, und stieg gleich in den nächsten Bus ein, Richtung ‘4000 Inseln’.

Wenn der Fluss Mekong sich mehrmals teilt, entstehen so unglaublich viele kleine Inseln, 4000 an der Zahl (ist nur geschätzt). Die drei Hauptinseln für Besucher sind Don Kon, Don Det und Don Khong.

Ein Freund und ich verbrachten 10 Tage auf diesen drei Inseln nur mit Entspannen.

Unsere Tage sahen so aus: wir schaukelten in Hängematten, mieteten ab und zu Fahrräder um die schöne Landschaft zu erkunden, und tranken Lao Lao (selbstgebrannten Laos-Rum).
Wir tranken außerdem jede Menge wundervollen Laos Kaffee, fochten mit Bananen, spielten mit einer Schleuder, und aßen viele kleine Kuchen in der Bäckerei, die einem Holländer gehört und einen tollen Ausblick über den Fluss bot.

Ich kann kaum beschreiben, wie unglaublich toll diese 10 Tage waren (definitiv einer der Höhepunkte meines Ein-Jahres-Trips). Alle Inseln sind wirklich klein, so dass die Behausungen halb auf Land und halb auf dem Wasser gebaut sind.
Jeden Morgen nach dem Aufwachen kann man den Fluss unter seiner Terrasse bestaunen.

Die Szenerie ist wunderschön.
Man ist auf einer winzigen Insel; es gibt keine Strassen, nur staubige Pfade, Palmen und Reisfelder um einen herum, ab und zu noch ein Buddhisten-Tempel oder ein Wasserfall!

Die Menschen auf den Inseln waren unglaublich.
Wenn wir mit unseren Fahrrädern unterwegs waren, luden uns die Familien zu sich ein auf einen selbstgebrannten Whiskey (denn man aus Höflichkeit annehmen muss!) und sie wollten alles über einen wissen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachten, hatte uns der Hüttenbesitzer schon frische Bananen oder auch Kokosnüsse vor die Tür gelegt.

Nur eine der drei Inseln die wir besuchten, hatte Elektrizität, und das auch nur zwischen 18-20 Uhr abends! Danach gibt es nur noch Kerzenschein, ein Bier und gute Unterhaltung.

Die Inseln sind noch so schlicht und unberührt, einfach unglaublich!
Und ich habe etwas gelernt während dieser zehn Tage: Es liegt eine wahre Schönheit in der Einfachheit der Dinge!

Wenn ihr nach Laos reist, dann solltet ihr auf keinen Fall die ‘4000 Inseln’ verpassen.

geschrieben von dannyfresh, übersetzt von sandkorn

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.