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Allee der Baobabs, Madagascar

Wenn man durch Madagaskar reist, entdeckt man immer wieder Bäume, die aussehen, als ob sie verkehrt herum gewachsen wären, mit knorrigen Wurzeln, die direkt aus dem riesigen Stamm ragen... wundervolle Baobab-Bäume.

Die Allee der Baobabs ist 40 km entfernt von Morondava und ist eine wundervoll staubige Landstrasse, die auf beiden Seiten von enormen Baobabs flaniert wird. Einige von ihnen sind bis zu 800 Jahre alt.
Die Bäume wurden nicht zum Zwecke einer Allee gepflanzt, sondern sind das Überbleibsel eines riesigen, uralten Baobab-Waldes.

Die Bäume können bis zu 30m hoch werden und sehen wirklich imposant aus mit ihren massiven Stämmen, den verkrümmten Ästen und ihren brötchengrossen Früchten.
Die Baobabs haben sich perfekt angepasst und können lange Trockenzeiten problemlos überstehen.
Ihr Erfolgsgeheimnis ist es, dass das Innere ihres enormen Stammes nicht aus Holz sondern aus schwammigen Fasern besteht, die bis zu 300 Liter Wasser speichern können.

Mit den unförmig erscheinenden Ästen erinnert die Krone im unbelaubten Zustand an Wurzeln, so als sei der Baum verkehrt herum gepflanzt worden. Deshalb werden sie auch manchmal “Wurzeln des Himmels” genannt.

Eine Legende über ihre Entstehung gefällt mir besonders und geht folgendermassen: Als Gott die Erde schuf, gab er dem Volk der Malagsy die schönsten Bäume der Welt, einer davon war der Baobab. Der Teufel war darüber so eifersüchtig, dass er alle Baobabs herausriss und verkehrt herum einpflanzte, so dass er ihre Schönheit aus der Hölle bewundern konnte. Und von diesem Tage an, wuchsen alle Baobabs mit ihren Wurzeln gen Himmel.

geschrieben von -a-l-b-e-r-t-o-, übersetzt von sandkorn

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