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So kalt war mir noch nie und ich habe auch noch nie so gut Ziege gegessen.

Die Wüste Gobi erstreckt sich über 1 Million km² Fläche, über den gesamten wüstenhaften Bereich zwischen der Mongolei und der Volksrepublik China. Das Gelände wechselt zwischen riesigen Sanddünen und flammend roten, gezackten Felsvorsprüngen und unglaublich weiten Tälern die aussehen, als wäre man auf dem Mars. Und das alles soweit das Auge reicht.

Es ist die Heimat der Sanddünen, unter denen die Khongoryn Els zu den größten der Welt gehören.
Sie bilden einen 100 km langen Sandgürtel mit einer Höhe von bis zu 300 m, aber nur einigen Kilometern Breite.

Als ich eines morgens um 5 Uhr auf einer dieser Dünen saß, ging mir nur ein Gedanke durch den Kopf:
“So sah es hier auch schon vor Millionen von Jahren aus.”
Das Abendessen an diesem Tag war frisch geschlachtete Ziege, in heißen Steinen gegart, gefolgt von Airag (ein „Milchwein“, natürlich vergorene Stutenmilch) in der Familienjurte (ger genannt= das traditionelle Zelt der Nomaden).

Nur eine halbe Tagesfahrt mit dem Auto entfernt liegt der Yolii Am Canyon, eine felsige Schlucht, die die meiste Zeit des Jahres vereist ist. (Und hier habe ich eine Nacht wirklich ernste Probleme wegen Unterkühlung bekommen, als wir unter freiem Himmel gecampt haben…).

Die Gobi ist extrem, wunderschön… und riesig.

geschrieben von bensozia, übersetzt von sandkorn

2 Kommentare

  1. ruthmut

    ruthmut

    Great review! Great pictures!

    vor etwa 4 Jahre · Spam melden
  2. t0m7

    t0m7

    Wow! echt tolle fotos!

    vor etwa 4 Jahre · Spam melden

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