Nutze jetzt deine Chance das Petzval Objektiv vorzubestellen und erhalte die experimentellen Steckblenden gratis dazu! Wir versenden die Petzval bereits im August (oder eher) an dich. Verpass nicht diese letzte Gelegenheit!

Hast du ein Konto? Anmelden | Bist du neu bei Lomography? Registrieren | Lab | Aktuelle Seite:

Endlose Steppe, heimelige Jurten, zahnlose Omis und der großartige Geruch von verbranntem Schafsdung.

Die mongolische Provinz Bulgan ist nordwestlich von Ulaanbaatar und südöstlich des Sees Khövsgöl gelegen. Hunderte von Kilometern unberührter Grassteppe und Felsformationen. Eine stolze mongolische Tradition ist es, die Ersten in etwas zu sein, und die Provinz Bulgan ist die erste, die einen mongolischen Astronauten hervorgebracht hat, Jugderdemidiyn Gurragchaa.

Der beste Weg, die Provinz Bulgan (oder auch jede andere Gegend in der Mongolei) zu erleben, ist es, Zeit mit den Einheimischen zu verbringen. Die nomadische Kultur gebietet es, Fremde willkommen zu heissen und zu sich einzuladen (eine kleine Zahlung ist gerne gesehen und wird auch erwartet).

Wenn man eine Jurte betritt, setzt man sich in die westliche Ecke.
Man wird begrüßt mit “suutei tsai” (gesalzener Milchtee) und vielleicht auch “tarag” (Joghurt), “urum” (Yakmilch) oder “aaruul” (getrockneter Käse).

Ich saß auf einem Hügel als wir Gesellschaft bekamen von einem achtzigjährigen Mann und seinem zehn Jahre alten Enkel (oder Sohn, ich habe nicht nachgefragt), die beiden waren auf ihrem Motorrad vorbeigekommen. Der Grund für den Ausflug mit Kamelen zu diesem Hügel war Frau Byambatogtoh, sie wollte zu dem einzigen Ort in der Steppe gehen mit Empfang für ihr Handy (auch wenn sie die meiste Zeit nur “Hallo?” auf mongolisch sagen konnte bevor die Verbindung abbrach).
Die Sonne begann langsam unterzugehen und der ältere Mann fragte nach meinem iPod mit mongolischer Musik darauf (Neuigkeiten verbreiten sich unglaublich schnell, auch wenn der nächste Nachbar fünf Meilen weit entfernt wohnt).
Er war enttäuscht, als ich ihm sagen musste, dass ich es in der Jurte gelassen hatte, aber ich versicherte ihm, er könne jederzeit vorbei kommen und eine Weile Musik hören.
All dass, ausgedrückt nur mit Händen und Füßen und Zeichnungen im Sand.

Egal wie viel Zeit man hier verbringt, man kann nie genug davon bekommen.

geschrieben von bensozia, übersetzt von sandkorn

Es gibt noch keine Kommentare

Wo ist das?

Lies den Artikel in einer anderen Sprache.

Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: 日本語.