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Frag deinen Guru: F33t135 fragt Blueskyandhardrock

Beide sind Damen und beide kommen von den tollsten Küsten Amerikas. Vielleicht, nur vielleicht, können wir in diesem Interview etwas weiblicher sein?

Diese beiden Frauen stellen Fragen und sich den Antworten; in dieser Ausgabe von Frag deinen Guru, in denen die faszinierendsten Fragen beantwortet werden!

Unser Neuling f33t135 kommt aus Wisconsin und unser LomoGuru blueskyandhardrock aus Kalifornien!

Blueskyandhardrock oder Michelle Rae, Wanderin, die es liebt zu spielen und zu lachen, beschreibt sich selbst als “Kind in einem 30-jährigem Körper” und als jemand, der “immer spitzbübisch und ruhelos” ist. Sie liebt es, über ihre Reisen zu schreiben, egal ob sie in den Wäldern wandert oder durch Flüsse und Seen schwimmt. Sie setzt sich als Ziel, mindestens zweimal pro Jahr zu reisen oder sie dreht durch!

Michelle stieß auf Lomography, als sie in einer Zeitschrift blätterte. Ihre Filmleidenschaft begann, als sie dort ein Model mit einer 1960er Diana um den Hals sah.

Foto von f33t135

Emily Buck oder f33t135 hingegen erhielt eine Email über unseren Onlineshop, durch den sie anfing darin zu stöbern und einzukaufen. Sie trat auch sofort der Community bei, welches genau “die Foto-Sharing Seite war, nach der ich gesucht hatte.”

Derzeit ist sie im zweiten Jahr am College, ihr Nebenfach ist Studiokunst. Hier verbringt sie ihre Freizeit mir ihrem Favoriten, der Fotografie. Andere Interessen von ihr sind “Frisbee spielen, in der Sonne liegen und meine Hausaufgaben vor mir her schieben, weil ich mir stattdessen bei Lomography Fotos ansehe.” Sie hat auch noch einen Nebenjob als Tellerwäscherin bei einer örtlichen Cafeteria.

Okay, Okay! Jetzt haben wir beide Mädels vorgestellt. Los geht es mit dem Interview!

Emily Buck (EB): Das hast du bestimmt schon oft gehört aber, aber welches ist deine Lieblingskamera und wieso?

Michelle Rae (MR): Das wechselt von Zeit zu Zeit, doch Mittelformat ist schon immer meins. Derzeit ist die Kamera meiner Wahl die Yashica Mat 124G, da sie auf Mittelformatfilm scharfe und strahlende Fotos macht.

EB: In welcher Stadt fotografierst du am liebsten?

MR: Hmmm… Schwer zu sagen! Jede Stadt hat ihre eigene Persönlichkeit und ich liebe es aus verschiedenen Gründen in verschiedenen Städten zu fotografieren. In Chicago wegen der bedeutenden Architektur; in New York wegen dem Lebensstil und dem Gefühl der Anonymität; und so weitere. Wenn ich mich für eine entscheiden muss, würde ich wohl meine Stadt nehmen, Los Angeles, weil sie so vielseitig ist – Kultur, Nachbarschaften, Landschaften! Ich liebe es, Portraits zu machen, und hier habe ich die Hügel, die Berge, die Wüste und die Küste als mögliche Orte. Das ist etwas Besonderes.

Los Angeles.

EB: Wenn du den goldenen Regeln eine elfte hinzufügen müsstest, welche wäre das?

MR: Leichte Frage! “Habe den Mut, andere Dinge auszuprobieren!” Ich treffe immer wieder Leute, die Angst haben, etwas zu tun, was sie noch nie gemacht haben, weil sie denken, dass sie scheitern oder dass sie nicht gut genug seien. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass wir Neues ausprobieren, egal wie schwer es scheint, denn nur so wachsen wir als Fotografen.

EB: Was fotografierst du am liebsten?

MR: Definitiv Menschen. Sie sind faszinierend. Jeder ist einzigartig und hat seine eigene Persönlichkeit und Eigenarten. Es macht Spaß, herauszufinden, was eine Person auszeichnet. Es ist auch eine Herausforderung, einen Menschen auf Film festzuhalten. Wenn sie also mit den Ergebnissen zufrieden sind, fühlt sich das wirklich toll an!

EB: Was willst du Neues ausprobieren?

MR: Ich versuche immer, neue Dinge auszuprobieren. Gerade bringe ich mir viel über Blitzfotografie und Studiolicht bei! Mir war vorher gar nicht so bewusst, wie viel schwerer das ist, als uns die professionellen Fotografen und das aussehen lassen. Eine Kunst für sich!

EB: Welches ist dein liebstes Experiment, dass du mit der Fotografie gemacht hast?

MR: Ich mache nicht viele verrückte Experimente, da ich eher gerade gestrickt bin, wenn es um meine Fotos geht. Ich habe aber schon viele Filme getauscht und Mehrfachbelichtungen mit anderen Lomographen gemacht. Ich habe mir auch selbst beigebracht, Schwarz-Weiß- und Farbfilme zu entwickeln. Beides gefällt mir und ist günstig. Ich benutze auch gerne selbstgemachte Masken, vor allem mit meiner Lubi und meiner Diana!

EB: Dein LomoHome Name ist toll. Was war deine Inspiration dafür?

MR: Es gibt da diese Indieband aus den 90ern namens Pavement. Sie sind eine meiner Lieblingsbands, wenn nicht meine Nummer eins. Sie lösten sich auf, bevor sie richtig berühmt wurden, doch viele heutiger Indiebands wurden von ihnen beeinflusst. (Ich liebe Pavement so sehr, dass ich auf einem Reunion-Konzert vor einiger Zeit wirklich weinte!) Auf der Hülle einer ihrer Platten standen die Worte: “I am made of blue sky and hard rock and I will live this way forever.” Diese Worte sprachen mich direkt an, vor allem als ich jünger war, und sie haben mich seitdem begleitet!

EB: Welchen Ratschlag hast du für Grünschnabel der Fotografie? Zum Beispiel für mich!

MR: Geh einfach raus, fotografiere, hab Spaß und finde den Mut, die Dinge zu tun, die du noch nie gemacht hast. Lass dich von niemandem abhalten, das zu tun, was du tun willst. Und vergiss nicht, dass du in dieser Community immer Unterstützung finden wirst, egal auf welchem Teil der Welt du dich befindest!

EB: Als jemand der studiert, welcher Film tut meinem Geldbeutel gut?

Das hängt davon ab, was du machen willst. Bei Diafilmen ist der Fuji Provia ein sehr, sehr guter und günstiger Film. Ich benutze nur wenige C41 Filme, doch ich mag die Kodak Portra Serie – die Farben sind wunderbar und sie sind nicht so teuer. Bei Schwarz-Weiß mag ich den Kodak Tri-X. Wenn du ein wenig mehr ausgeben kannst, empfehle ich dir auf jeden Fall Agfa Filme. Sie sind mittlerweile schwer zu finden, doch sie sind großartig!

Vielen Dank, Emily und Michelle, für dieses interessante Interview ganz ohne Haar- und Makeup-Tipps! Bis zum nächsten Frag deinen Guru! :)

geschrieben von mayeemayee, übersetzt von vivie

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