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Orble dir die Welt wie sie dir gefällt!

Einmal im Jahr findet im Osten Deutschlands ein Streetartfestival namens IBUG statt. Dieses Jahr war der Austragungsort eine alte Fabrik in Zwickau. Jede Menge fantastische Künstler konnte man bei der Arbeit beobachten und natürlich auch die fertigen Werke. Eine Künstlerin, die unter dem Namen "Orble" Teil dieses Festivals war, möchte ich euch heute vorstellen.

Faszinierend ist dass sie die Welt wohl unter ganz anderen Augen sieht. Mal explodieren ihre Bilder förmlich und mal sind sie sehr einfach gehalten. Die Art, wie sie Dinge sieht und widerspiegelt, ist außergewöhnlich. Ihre Inspiration holt sie sich auf den Straßen, Spielplätzen und ja sogar Supermärkten. Nachfolgend gibt es ein kleines Interview sowie ein paar Arbeiten von Magdalena.

Julia: Auf deiner Internet-Seite beschreibst du dich als ziemlich verrückt. Siehst du die Dinge schon immer so? Wann hast du gewusst, dass du Künstlerin werden möchtest?

Magda: “Verrückt” ist für mich ein Wort, das ich sehr gerne benutze, um meinen Charakter grob zu umreißen, weil es für viele am einfachsten zu greifen ist. Es ist für mich eine sehr positive Eigenschaft, die ich mit Spontanität, Heißblütigkeit und höchst verschwurbeltem Humor verbinde (verschwurbelt bedeutet genau das, wonach es sich anhört). Ich sehe die Dinge schon immer so und Künstlerin wollte ich eigentlich nie sein. Ich wollte immer nur ich sein und der Begriff “Künstlerin” ist für die Menschen wohl wieder der am leichtesten einzuordnende Begriff dafür.

Julia: An welchen Projekten arbeitest du gerade?

Magda: Gerade arbeite ich zusammen mit meinem Künstlerkollegen Piotr Paluchowski, der zu gleichen Teilen wie ich an der Geburt des Labels “Orble” beteiligt ist, an einem Orble Comic. Darin spiegelt sich äußerst schrullig unsere Sicht auf die Welt und die Gesellschaft wieder. Es ist eine sehr schöne Zusammenarbeit, da wir uns in einer höchst lustigen Weise gegenseitig mit immer neuen Ideen befruchten.

Julia: Was hast du dir für das nächste Jahr vorgenommen?

Magda: Das kommende Jahr bedeutet weitere Optimierung der Internetpräsenz, wieder ganz viel Streetart, basierend auf den Charakteren des Comics und viele Ausstellungen. Das Wichtigste dabei ist für mich und Piotr dabei aber zusammenhalten und nicht der dunklen Seite der Macht verfallen.

Julia: Was ist deine bisher beste Arbeit bzw. welche Illustration magst du besonders gern?

Magda: Das Acrylbild Der Todesgockel aus der Hölle feat. die assigen Hühner das Ding war einfach ein Schuss, ein Treffer. Ich liebe dieses Bild!

Und gefällt euch ihre Art die Welt zu sehen und sie für uns aufzuarbeiten? Dann schaut doch mal auf ihrer Internetseite oder bei Facebook vorbei. Ich bin gespannt was Sie im Jahr 2014 für uns bereithält.

Geschrieben von baujulia

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