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Diese erblindeten Fotografen machen trotz ihrer Krankheit Fotos – was denkst du darüber?

Wir haben alle Momente, in denen wir desillusioniert sind, aber ich denke wir alle können etwas lernen von den blinden Fotografen die über ihren Kampf und ihre Erfolge sprechen. Ich wette mit dir, dass du nach diesem Artikel keine Ausrede mehr finden wirst, warum du nur so lange Fotos machst, wie es deine Augen dir erlauben. Lies etwas über die fantastischen Geschichten von Sonia Soberats, Gary Albertson und Pete Eckert.

Wann immer du dich uninspiriert, gelangweilt oder nicht in der Stimmung fühlst deine Kamera in die Hand zu nehmen, dann solltest du dir diese drei Namen ins Gedächtnis rufen: Sonia Soberats, Gary Albertson und Pete Eckert.

Diese drei Fotografen haben eine faszinierende und zugleich schockierende Gemeinsamkeit: sie sind alle blind.

Sonia Soberats aus New York verlor 1991 ihr Augenlicht. Ziemlich genau 10 Jahre später gab sie ihre ersten Fotografie Kurse. Für ihre Fotos lässt sie die Modelle in völliger Dunkelheit posieren und macht sich die sogenannte Light-Painting Methode zunutze.(Light Painting bzw. Light Writing ist eine fotografische Technik aus der Langzeitbelichtung, in welcher Fotografien in der Regel bei Dunkelheit oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) Lichtquellen gemacht werden.) Ihre Assistentin öffnet den Shutter der Kamera und Sonia beginnt mit ihrer Arbeit, ihr Aufnahmen dauern zwischen 2 Minuten und einer Stunde.

Im Video, ein Kurzfilm mit dem Titel “Seeing Again” von Pablo Mediavilla, erzählt Sonia ihre Geschichte:

Falls du neugierig geworden bist, kannst die hier. ein weiteres Video anschauen.

Livingston Land, eines von Gary Albertson’s Fotos welches für die Casey Eye Institute Exhibit Foto via Gary Albertson’s Website aufgenommen wurde.

Der aus Oregon stammende Fotograf Gary Albertson verlor fast sein komplettes Augenlicht im Jahr 2010 in Folge einer seltenen Form den Grünen Stars. Gary sieht nur noch einen Bruchteil seines Umfeldes, doch aus diesem Bruchteil macht er eine ganze Menge. Er fotografiert die Ufer des Metolious River in Oregon mit seiner Großformatkamera und einem Dreibeinstativ.

Katherine Cook vom KGW Portland erzählt uns die Geschichte von Gary und zeigt ihn bei seiner Arbeit:

Fotos von Pete Eckert via Visual Impairment Blog

Der letzte blinde Fotograf, von dem ich euch erzählen möchte, heißt Pete Eckert und stammt aus Sacramento. Pete kämpft seit einer Netzhautentzündung vor 27 Jahren mit schwindendem Sehvermögen. Er war eigentlich schon immer eher ein visueller Typ, aber mit der Fotografie begann er, erst als er schon blind war. 2 Jahre lang kämpfte er mit einer emotionalen Krise, die durch eine traumatische Episode in seinem Leben ausgelöst wurde, doch dann sagte er zu sich selbst: „ Ich will mich nicht geschlagen geben.“

Pete nutzt genauso wie Sonia die Grenzen der Wahrnehmung und macht surreale Lichtbilder mit einer Mamiya Kamera.

Wenn du dir die folgende Dokumentation anschaust kannst du etwas über Pete und seine Arbeit lernen: The Avant/Garde Diaries

Findest du diese Fotografen und ihre Geschichten auch so inspirierend? Dann teile uns doch deine Gedanken in einem kurzen Kommentar mit.

Alle Informationen für diesen Artikel stammen von: PetaPixel.

geschrieben von plasticpopsicle, übersetzt von baujulia

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