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Eigenartig faszinierende Fotos der lebenden Toten

Bis jetzt hatte jeder seinen Anteil am lustigen Teil von Halloween. Da wir uns mitten im Countdown zur Schreckenszeit befinden finde ich, ist es Zeit für den gruseligen Teil. Aber ich muss euch warnen - die Fotos die ihr gleich sehen werdet haben Albtraum-Potential. Wenn ihr bereit seid, lest weiter und ihr werdet ein paar Fotos von Menschen sehen, die - und ob es ihr es glaub oder nicht - zum Zeitpunkt der Aufnahmen schon tot waren.

Wenn ich “lebende Tote” sage meine natürlich keine Zombies. Eigentlich habe ich die faszinierende Post-Mortem Fotografie gemeint, die es im viktorianischen Zeitalter gab. Falls ihr den teils haarsträubenden Artikel vergessen hab, den ich letztes Jahr verfasst habe, dann hier eine kurze Zusammenfassung. Zwei Umstände haben zu dieser Form von Trauer und letzten Respekt der Toten geführt:

1. Fotografien waren teuer und daher machten die Menschen die Möglichkeiten welche zu machen. Der Tod war eine.

2. Das viktorianische Zeitalter war eine Zeit mit einer sehr hohen Sterblichkeitsrate, besonders unter Kindern. Aus diesem Grund gibt es auch mehr post-mortem Bilder von jungen Menschen als von erwachsenen.

Nun, ihr habt vielleicht schon einige der post-mortem Bilder von Männern, Frauen und "Kindern"http://www.lomography.de/magazine/lifestyle/2013/02/28/memento-mori-kinder, die ich in früheren Artikeln veröffentlich habe. Aber die gruseligstren habt ihr bis jetzt noch nicht gesehen. Also, hier nun mein Beitrag zum diesjährigen Gruselfest. Ohne weitere Verzögerung hier ein paar Bilder von Menschen, wo ihr vielleicht nicht glauben werdet, dass sie schon tot waren, als sie fotografiert wurden.

Ihr werdet euch vielleicht fragen, warum man diese Menschen so hergerichtet hat, dass sie mehr lebendig als tot aussehen. Erinnert euch wieder an die 2 Gründe, die ich oben genannt habe: eine post-mortem Fotografie war manchmal das einzige Bild das es von Menschen damals gab. Wenn es sich die Familien leisten konnten, war es das einzige Bild die Hinterbliebenen hatten um sich an den Verstorbenen zu erinnen. Aus diesem Grund haben viele den verstorbenen Ehemann, Frau oder Kind lieber so dargestellt als wären sie noch am Leben – nachdenklich, schlafend, stehend oder sogar mit offenen Augen.

Um solche Resultate zu erzielen waren die Fotografen kreativ und achteten sorgsam auf die Posen der Toten, in dem sie die Arme auf Stuhllehnen legten, sie stehen ließen oder neben anderen Familienmitglieden sitzen ließen – oder ihnen eben sogar die Augenlider anmalten.
If you managed to get this far, congratulations, dear reader…and sweet dreams!

Alle Informationen kommen von folgendem Wikipedia Artikel: Post-mortem photography on Wikipedia, Memento mori on Wikipedia, Pictures in Time on Blogspot, and The Seventh Sense.

geschrieben von plasticpopsicle, übersetzt von sisu14

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.