Hast du ein Konto? Anmelden | Bist du neu bei Lomography? Registrieren | Lab | Aktuelle Seite:

Gut und schlecht: Ein paar meiner Missgeschicke in 2012

Das Jahr 2012 hielt für mich - eher ungewöhnlich - auch ein paar analoge Missgeschicke bereit. Manche lustig, manche einfach nur verdammt dumm. Ich möchte ein paar dieser Fotos mit euch teilen und dazu erzählen, was schief gelaufen ist.

Foto von kneehigh85

1. Man sollte den ISO-Wert richtig einstellen…

Das war das erste Mal, wo ich es geschafft habe, einen kompletten Film zu belichten, bevor mir auffiel, dass der ISO-Wert falsch eingestellt war. Ich hatte einen Kodak Elite Chrome 400 in meine Lomo LC-A+ geladen und das ISO-Setting stand die ganze Zeit noch auf 100. Ich war sehr traurig, weil ich glaubte, dass die Bilder alle überbelichtet sein würden, und die waren auf mehreren Fototouren entstanden. Daher machte ich mir ziemliche Sorgen. Ich hatte schon einmal von Push- und Pull-Entwicklung gehört, es aber noch nie ausprobiert. Als ich den Film im Labor abgab, erzählte ich, was passiert war, und bat sie, ihn um zwei Blendenstufen zu pullen. Es muss funktioniert haben, denn alle Bilder ließen sich gut scannen (wobei zugegebenermaßen die Farben etwas wilder als erhofft waren, aber immerhin sind sie was geworden). Für den ersten Versuch, und den auch noch unbeabsichtigt war’s eigentlich gar nicht so schlecht, halt nur ein bisschen blöd von mir. Hier sind ein paar Fotos von diesem Film:

2. Man sollte den Film nicht im Auto lassen (wo er dann gestohlen wird)

Traurigerweise hatte ich von meinem Urlaub in Bulgarien noch 5 Rollen Film übrig, die noch nicht entwickelt waren. Das lag daran, dass es Schwarzweiß":http://shop.lomography.com/films/black-white-film und Mittelformatfilme waren, die mein lokales Labor nicht entwickeln konnte. Sie waren in einer Holzkiste in meinem Auto und warteten darauf, dass ich sie einer Freundin gab, damit diese sie in ihrem lokalen Fotolabor abgeben konnte. Leider dachten die Diebe offenbar, dass etwas wertvolles in dieser Kiste sein musste, zerschlugen ein Fenster und nahmen die Box und die Filme mit. Ich war am Boden zerstört, da dies ja meine Urlaubsfotos waren und ich sie jetzt nie wieder zurückbekommen würde. Diese verdammten Diebe verursachten auch noch £300 Schaden am Auto, und haben noch nicht einmal den iPod vom Armaturenbrett mitgenommen. Dafür muss ich sie andererseits auch wieder ein bisschen auslachen.

3. Man sollte kein Sommertreffen organisieren, wenn es regnet

Ich hatte gedacht, dass einem Sonnenschein garantiert ist, wenn man einen Trip an den Strand im Hochsommer plant, um dort ein Lomotreffen zu veranstalten. Falsch gedacht. Als ich in Blackpool ankam, war es so nass und windig, dass ich fast sofort umgedreht hätte. Aber dann waren da halt doch 13 unerschrockene Lomographen aus ganz Nordengland, die mich bleiben ließen. Und ich bin auch wirklich froh darüber, das muss ich zugeben, denn wir hatten einen tollen Tag, an dem wir an unseren Kameras klebten. Und es war es definitiv wert, alleine um zu sehen, wie eine Möwe auf Dan’s LC-A scheißt! (Siehe unten)

4. Komische Linien auf meinen ersten Negativen aus der Fed 4

Eine Kamera wie die Fed 4 hatte ich noch nie benutzt. Als Tony (coldkennels) mir eine in Blackpool gab, war ich so gierig, dass ich sie sofort benutzen musste, ohne zu wissen, wie man das Beste aus ihr herausholt. Ich mag die ersten Bilder, die ich mit ihr gemacht habe, aber auf den meisten von ihnen war diese komische Linie drauf. Nach einiger Onlinerecherche und einem Gespräch mit “Fed Tony” , unter dem er inzwischen bekannt ist (auszusprechen mit einer amerikanisch-italienischen Mafiastimme) erfuhr ich, dass das wahrscheinlich daran lag, dass ich die Schutzkappe nicht auf dem Objektiv hatte, als ich den Film zurück gespult habe. In den Filmen, die ich seitdem damit verschossen habe, ist die Linie komplett verschwunden und die Kamera ist eine meiner Favoritinnen geworden. In den schwarz-weißen Bildern unten sieht man die Linie, bei den Farbfotos nicht.

geschrieben von kneehigh85, übersetzt von marcel2cv

Ein Kommentar

  1. lilariot

    lilariot

    man sollte nicht an "ab und zu" befahrenen Bahngleisen fotos machen
    ...kostet ne menge Geld...

    vor fast 2 Jahre · Spam melden

Lies den Artikel in einer anderen Sprache.

Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Nederlands.