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Nick Cave and the Bad Seeds

Nick Cave, der in Warracknabeal, Australien, geboren wurde, ist ein talentierter Musiker, Songwriter, Schriftsteller, Drehbuchautor, Komponist und gelegentlich auch Schauspieler. Am bekanntesten ist er jedoch für seine Arbeit mit seiner Band Nick Cave and the Bad Seeds, The Birthday Party und dem Bad Seeds Nebenprojekt Grinderman.

Foto von AU Magazine

Seine erste Band ‘The Boys Next Door’ spielte zunächst Proto-Punk Cover-Versionen von Titeln von Lou Reed, David Bowie, Alice Cooper und vielen anderen. Erst 1977 begann die Band ihre eigenen Werke zu spielen, geschrieben von Nick Cave selbst.

The Boys Next Door schrieben Geschichte in Melbournes Post-Punk Musikszene, in den späten 70ern. In den 80ern beschlossen sie ihren Bandnamen in ‘The Birthday Party’ umzuändern, als sie nach London reisten und schließlich auch nach West Berlin. Cave und seine Band waren bekannt für ihre ausgefallenen und provokanten Live-Auftritte. Cave brachte das Publikum zum Kochen mit seinem Gekreische und Gegröle, alles begleitet von harter Musik.

Nach dem ganzen “Geschreie” und “Gebrülle” mit The Birthday Party beschlossen Cave und Harvey die erste Version der ‘Nick Cave & The Bad Seeds’ zu gründen. Die neue Band umfasste den Gitaristen Blixa Bargeld (von den Einstürzenden Neubauten), den englischen Bassisten Barry Adamson (ehemaliges Mitglied der Band Magazine) und den australischen Gitaristen Hugo Race.

1996 veröffentlichte die Band ihr Album ‘Murder Ballads’, welches auch den Titel “Where the Wild Roses Grow” beinhaltet, ein Duett mit dem australischen Pop-Idol Kylie Minogue. Der Song war ein großer Erfolg in Australien und gewann 3 ARIA Auszeichnungen (ARIA Award – Australian Recording Industry Association Music Award).

Cave legte dann eine Pause ein um einen Drogen- und Alkoholentzug zu machen, kehrte aber wieder zu den Bad Seeds zurück um 2001 “No More Shall We Part” zu veröffentlichen. Einige Alben und Jahre später gründete Nick Cave 2006 eine neue Alternative Rock Band, “Grinderman”. Sie beschreiben sich selbst folgendermaßen: “Foul-mouthed, noisy, hairy, and damn well old enough to know better, Grinderman are Nick Cave, Warren Ellis, Martyn Casey and Jim Sclavunos.” (“Vulgär, laut, behaart und alt genug um es besser zu wissen, Grinderman sind Nick Cave, Warren Ellis, Martyn Casey und Jim Sclavunos”).

Cave schränkte sich musikalisch nie ein. Seit den 90ern tritt Cave auch auf Solo Touren auf, sich selbst auf dem Klavier begleitend, und viele seiner Lieder haben sogar ihren Weg in Film Soundtracks gefunden. Was für ein arbeitswütiger Mann!

Falls ihr ein Fan von “True Blood” seid, habt ihr vielleicht schon den großartigen Titel am Ende der ersten Episode der vierten Staffel bemerkt. Es ist ein Cover von The Zombies’ “She’s Not There”, aufgenommen von Cave und Neko Case.
Seht selbst:

geschrieben von ilkadj, übersetzt von _pennylane

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.