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Einflussreiche Fotografien: Heimatlose Mutter von Dorothea Lange (1936)

Dorothea Langes Fotografie mit dem Titel "Heimatlose Mutter" drückt unheimlich viel auf der Gefühlsebene aus. Die tiefen Sorgenfalten in ihrem Gesicht drücken die Verzweiflung und ihre Sehnsucht aus. In ihren verzweifelten Augen schimmert aber noch ein Funken Hoffnung. Ihre Kinder geben ihr Kraft. Sie ist die Frau, die den Kampf mit der Großen Depression aufgenommen hat.

Bild von loc.gov

Die Große Depression war ein chronischer Rückgang der globalen Wirtschaft in den 1930ern. Diese ikonische Fotografie zeigt eine Frau mit einem sorgenvollen, faltigen Gesicht. Ihre beiden Kinder stehen an ihrer Seite, die Gesichter in die Kleidung der Mutter vergraben. Ein Baby liegt in ihrem Schoß. Die Aufnahme zeigt den verzweifelten und bedrückten Zustand der Gesellschaft zu dieser Zeit.

Dorothea Lange ist eine amerikanische Dokumentarfotografin, die dieses emotionale Porträt von Florence Owens Thompson im März 1936 aufnahm. Thompson war damals 32 und hatte sieben hungrige Kinder. Ihre Familie gehörte zu den mittellosen Erbsenklaubern in Kalifornien. Sie lebten von eingefrorenem Gemüse und waren knapp an der Grenze zu Hungerleidenden. Lange wurde wie magisch von der Mutter angezogen und sie machte eine Fotografie von ihr und ihren Kindern. Sie ging immer näher an die Familie ran, ohne zu Zögern oder Fragen zu stellen. Sie machte verschiedene Aufnahmen:

Lange hat es auf jeden Fall geschafft, dass sich dieses Bild der ‘Heimatlosen Mutter’ in unsere Gehirn einprägt — eine Mutter, die die Stärke der amerikanische Frauen während der Großen Depression repräsentiert.

Lies mehr über die Serie der Einflussreichsten Fotografien.

Mit unserer Serie “Einflussreiche Fotografien” wollen wir weder bestimmte Bildobjekte verherrlichen, noch andere schlecht machen. Wir wollen stattdessen die einflussreichsten Aufnahmen in der Geschichte der Fotografie vorstellen. Die gezeigten Fotografien gelten als Ikonen, wegen ihrer Bildkomposition, dem Bildthema oder dem avantgardistischen, künstlerischen Wert.

geschrieben von basterda, übersetzt von wolkers

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