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Film Sets: Das Omen (1976 und 2006)

Für unseren Höhepunkt der „Verfolgten Film Sets“-Serie, präsentieren wir euch einen klassischen Horrortitel aus dem Jahr 1976 und 2006, der immer noch Generationen Angst einjagt. Sei bereit dich vor Damien, der Inkarnation des Teufels, und den angeblich wahren Horrorgeschichten während der Dreharbeiten zu fürchten.

So wie Polanskis Rosemary’s Baby aus dem Jahr 1966 befasst sich Das Omen auch mit der Möglichkeit eines dämonischen Kindes und Antichristen. Zuerst erschrak die Welt durch die Geschichte des Damien Thorn, der sogenannten “Brut Satans”, welche im Original von Richard Donner im 1976 herausgebracht wurde. Dreißig Jahre später brachte John Moore ein Remake des Films an einem sehr passenden Datum heraus: dem 6. Juni 2006, eine Anspielung an die unheilige Zahl (666).

Der klassische Thriller erzählt die Geschichte von Robert Thorne und seiner Frau Katherine, die ihren Sohn kurz nach der Geburt in Rom verlieren. Durch den katholischen Krankenhauspriester überzeugt, beschließt Robert heimlich ein Kind zu adoptieren, wessen Mutter angeblich kurz nach der Entbindung starb.
Das Paar zieht den Sohn wie ihren eigenen unter dem Namen Damien auf. Schon bald ergeben sich eine Menge seltsamer und oft beunruhigender Ereignisse um Damien.

Das Omen war nicht nur wegen seiner bekannten und furchteinflößenden Geschichte einer der erfolgreichsten Horrorfilme. Auch der sogenannte „Fluch des Omen“, welchem verschiedenste, abgefahrene Ereignisse während der Drehs des beiden Filme zuzurechnen sind, sorgte für eine noch größere Popularität:

1. Zwei Monate vor Drehbeginn des 1976-Films, schoss sich der Sohn des Hauptdarstellers Gregory Peck in den Kopf. Außerdem entkam Peck nur mit großer Mühe einem Flugzeug-Absturz dadurch, das er vorher seine Flugreservierung strich. Alle Passagiere waren verloren.

2. Das Flugzeug des Drehbuchautors David Seltzer’ wurde von einem Blitz getroffen, als es den Atlantik überquerte.

3. Ein paar Wochen später machte der geschäftsführende Direktor Mace Neufeld auf seinem Flug nach Los Angeles einen ebenso elektrisierende Erfahrung. Neufeld nannte die Leidensprobe die “rauesten fünf Minuten” die er jemals in einem Flugzeug hatte.

4. Ein Tierbetreuer half den Darstellern und der Film-Crew 1976 bei einer Szene mit Tieren korrekt zu arbeiten. Er wurde von einem Löwen attackiert und zwei Wochen später angeblich bei lebendigem Leib gefressen.

5. John Moore, Direktor des Remakes aus dem Jahr 2006, verwendete angeblich einen ganzen Tag für die Szene, in der Robert Thorn das Geburtsmal des adoptierten Dämonen erforscht. Allerdings wurde das hart erarbeitete Filmmaterial des Tages als verloren gemeldet. Das 4 Kilometer lange Material war auf mysteriöse Weise im Entwicklungslabor verschwunden und nicht mehr auffindbar. Um eine Vorstellung zu bekommen sagte Moore: „Das Schlimmste von dem wir jemals gehört haben, ist der Verlust einer 120 Meter Rolle.“ Zusätzlich sagte er, dass die Labormitarbeiter weinend keine Antwort auf das Verschwinden hätten.

6. Pete Postlethwaite, der den Pater Brennan in dem Remake spielte, wurde zum Opfer des Fluchs als sein Bruder Berichten zufolge bei einem Kartenspiel verstarb. Er hatte eine unheimliche Kombination auf der Hand. Ja, du liegst richtig: drei Sechsen.

Und schließlich die gruseligste von allen gruseligen Zufälligkeiten:

7. John Richardson, der Bühnenbildausstatter des Originals aus dem Jahr 1976, kreierte eine besonders makabere Szene bei der ein Charakter in Folge eines Autounfalls enthauptet wird. Als Richardson mit seiner Assistentin Liz Moore im August 1976 in Holland erfahren sie ein bedauerliches Schicksal. Sie wurden Opfer eines Unfalls, bei welchem Moore, in ähnlicher Weise wie für die Filmszene, in zwei Hälften geschnitten wurde. Es passierte an einem Freitag den 13ten, in der Nähe eines Straßenschildes, auf welchem stand: „Ommen, 66,6km.“

Denkst du der gruselige Fluch ist real oder eine Folge unglücklicher Zufälle? Sag uns dein Urteil mit einem Kommentar!

geschrieben von plasticpopsicle, übersetzt von fabo

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English.