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LomoKino Story - Diane Sagnier dreht einen LomoKino Western

Montag, 11 Uhr Vormittags. Frederic (ein Lomography Mitarbeiter) und ich schauen uns das Handbuch für die LomoKino an, das wir von Lomography bekommen haben. Wir sitzen in einem Pariser Café in der Nähe von Frederics Arbeitsstelle. Er hat verschiedene Filme mitgebracht: Farbnegativ, Dia, verschiedene Empfindlichkeiten. Wir wollen sie alle ausprobieren! Frederic hilft mir bei dem Projekt, das ich für Lomography machen möchte. Und das ist die Geschichte des Films...

Mein Plan war es, auf jeden Fall Doppelbelichtungen in dem Film zu nutzen! Also fingen wir einfach an. Im total dunklen Bad des Lomography Stores packten wir eine Packung Wunderkerzen aus und zündeten sie an. Die Funken nahmen wir auf zwei verschiedenen Filmen auf (400 ISO und 200 ISO). Anschließend spulten wir beide Filme zurück und nahmen sie aus der Kamera.

Am späten Nachmittag trafen wir uns mit unserem Cowgirl in der Nähe des Lomography Gallery Store Place Franz Liszt. Ich hatte die beiden Filme dabei, auf denen wir vorher die Wunderkerzen aufgenommen hatten. Bevor wir beginnen konnten, habe ich in einem Fotolabor noch den Anfang des Films wieder aus den Filmkanistern herausziehen lassen. Jetzt konnten wir unsere Filme wieder in die LomoKino einlegen.

Eine Woche zuvor hatten wir bereits in der Nähe eine Straße entdeckt, die wunderbar altmodisch wirkte. Die Kamera wurde mit dem Wunderkerzen Film geladen und wir montierten sie auf einem Stativ. Anschließend stellten wir die Blende auf F/8 denn es war noch genug Licht vorhanden. Dasselbe machten wir auch mit dem zweiten Film. Für die anderen Sequenzen des Films nutzen wir die noch unbelichteten Filme, die Frederic mitgebracht hatte. Wir hatten einiges an Ausschuss, da uns immer wieder Leute direkt ins Bild liefen! Außerdem ist der Sucher ein wenig höher als das Objektiv. Daher sollte die Kamera ein wenig niedriger gehalten werden, damit auch wirklich alles im Bild ist.

Wir haben noch einmal den Ort gewechselt denn wir wollten auch die Diafilme nutzen. Zuerst haben wir noch das Stativ verwendet. Dann habe ich probiert, die Kamera in der Hand zu halten, um zu filmen. Dabei wackelt sie allerdings ein wenig auf und ab…aber irgendwann gewöhnt man sich daran und weiß, wie man sie stabilisieren kann.

Als wir fertig waren, brachten wir die Filme zum Labor. Wir baten darum, dass die Filme nicht geschnitten werden und die Negative gescannt werden. Am nächsten Tag hat Fred die Filme und die CD mit den Scans abgeholt. Auf jedem Scan waren 4 einzelne Bilder zu sehen. Fred hat sie in Photoshop ausgeschnitten und sie anschließend mit einer Film-Software bearbeitet (ich glaube es war Adobe Premiere Pro). Anschließend hat er die einzelnen Bilder animiert und sie mir geschickt. Ich habe noch alle Filme zu einem zusammen geschnitten und einen Soundtrack hinzugefügt.

Freitag, 18 Uhr. Ich fühle mich, als hätte ich das Filme machen neu erfunden! Endlich ist er fertig!

Mit einem großen Knall bringt die LomoKino den analogen Film zurück in das 21. Jahrhundert. Lade deine LomoKino mit einem beliebigen 35mm Film und werde dein eigener Regisseur. Ab auf die Microsite, wo du dir LomoKino Filme ansehen kannst. Starte deine Karriere als analoger Filmemacher noch heute!

geschrieben von Diane Sagnier, übersetzt von graefin

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