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Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

Im Laufe der Zeit wurden viele fiktionale Geschichten über Utopien und Dystopien geschrieben – Hier für die Bücherwürme unter euch eine Auswahl der Bekanntesten! Was wird die Zukunft bringen?

Foto von mephisto19

Visionen von Utopien…

Platon – Politeia, Der Staat (c. 380 v.Chr.)

Geschrieben 380 vor Christus: “Der Staat” ist eines der frühesten literarischen Werke über eine Utopie. Im seinem Buch beschreibt Plato, wie er sich die ideale Stadt vorstellt. Die Gemeinschaft ist von philosophischen Königen geführt, welche die intellektuelle, moralische und kompetente Elite darstellen. Geld ist nicht mehr nötig und die Ländereien gehören nicht dem einzelnen, sondern dem gesamten Staat.

Foto von opcd

Thomas More – Utopia (1516)

Ca. 1516 veröffentlicht spielt Utopia auf einer fiktionalen Insel. Im zweiten Teil des Buches beschreibt More, wie er sich eine perfekte Gesellschaft vorstellt. Der Arbeitstag dauert nur 6 Stunden und die Bürger wechseln im Zweijahresrythmus zwischen dem Leben in der Stadt und auf dem Land. Es gibt kein privates Eigentum und keinen Bedarf an Geld. Die Menschen gehen einfach in Geschäfte und holen sich dort, was für die zum leben brauchen.

Foto von stonerfairy

H.G Wells – A Modern Utopia (1905)

In nicht allzu ferner Zukunft spielt Wells’ “A Modern Utopia”, in der nationale Grenzen nicht mehr von Bedeutung sind. Abgesehen von einem absoluten Mindestmaß an Arbeit steht es den Leuten frei zu entscheiden, wann und ob sie arbeiten oder einfach nur ihre Freizeit genießen möchten. Aber in seiner Vision werden kriminelle und behinderte Menschen von der Gesellschaft ausgestoßen und daran gehindert, sich zu vermehren. Eine versteckte Dystopie im Paradies?

Foto von rodeoclown

B.F Skinner – Walden Two (1948)

In Skinner’s Buch werden Kinder kollektiv von der Gemeinschaft großgezogen und Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit sind die Grundfesten der Gesellschaft. Das Böse wird verhindert, indem Menschen sich nehmen können was sie benötigen, durch ihre starken sozialen Verknüpfungen und befriedigende Arbeit.

Foto von horaciorv

Aldous Huxley – Die Insel (1962)

Weniger bekannt als ihr dystopischer Roman “Schöne neue Welt” spielt in ihrem Roman “Die Insel” ein Mann namens Will Farnaby die Hauptrolle, der auf einer fiktiven Insel namens “Pala” gestrandet ist. Pala ist ein Paradies, in dem Technologie nur dafür genutzt wird, die medizinische Versorgung zu verbessern und Drogen nur genommen werden, um einen Zustand der Erleuchtung zu erlangen.

Foto von paperplanepilot

Visionen von Dystopien…

Wir können uns natürlich nicht nur auf die Utopien beschränken, wenn es auch so viele fantastische literarische Werke über albtraumhafte Dystopien gibt!

Samuel Butler –Erewhon (1872)

Der Titel zu Butler’s Buch ist ein Anagramm von “Nowhere”. Der Erzähler der Geschichte entdeckt “Erewhon” während einer Reise. Zuerst erscheint alles normal – Es gibt Geld, eine Monarchie, Richter und Gefängnisse. Aber nach einiger Zeit findet er heraus, dass die Gesellschaft auch einige sehr merkwürdige Seiten hat. So wird Krankheit bestraft und kriminelles Verhalten wird zelebriert.

Foto von lomogregory

Aldous Huxley – Schöne neue Welt (1932)

In seinem Roman “Schöne neue Welt” spricht Aldous eine Warnung gegen extrem staatliche Kontrolle aus. Hier wird Glückseligkeit in erster Linie durch eine Tablette namens “Soma” erreicht. Menschen werden in Fabriken erschaffen und in 5 soziale Klassen unterteilt. Unter anderem ist die Ermutigung zu leichtfertigem Sex ist ein Mittel des Staates, um den Bürger daran zu hindern, frei zu denken und die Realität zu hinterfragen.

Foto von vicuna

George Orwell – Nineteen Eighty-Four (1949)

Vielleicht der bekannteste dystopische Roman. 1984 ist eine albtraumhafte Vision der Zukunft. Die Geschichte spielt nach einem nuklearen Krieg im Land Oceana und handelt von Winston Smith, der im Ministerium der Wahrheit arbeitet. Big Brother sorgt für die totale Überwachung und die Leute sprechen eine merkwürdige Form des Englisch, bekannt als “Newspeak”.

Foto von takezzo

Margaret Attwood – Der Report der Magd (1985)

In einer totalitären Zukunft handelt der Roman von Offred, einer Magd. Ihr Job ist es, ihrem Arbeitgeber Fred, dem “Commander” Kinder zu gebären. In dieser dunklen Dystopie wurde Amerika zu einem strengen, christlichen Gottesstaat mit fundamentalistischen Grundsätzen, welche auch die totale Unterdrückung von Frauen beinhalteten.

Foto von openmikeharper

Kennt ihr noch andere Utopien und Dystopien? Postet eure Lieblingswerke in den Kommentaren! Gerne auch in Filmform.

Quelle:
http://www.utopianfiction.com

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geschrieben von tomas_bates, übersetzt von hippiekacke

Ein Kommentar

  1. zonderbar

    zonderbar

    Super Auswahl. Ich weiß schon welche Bücher ich bald lesen werde!! :)

    vor fast 3 Jahre · Spam melden

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Der Originalartikel wurde in folgender Sprache verfasst: English. Den Artikel gibt es auch auf: Spanish.