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Barbara Klemm im Martin-Gropius-Bau in Berlin endete am 9. März 2014

Die Vogue schreibt über Barbara Klemm: "Über fünf Jahrzehnte hat die Fotografin Barbara Klemm das deutsche Zeitgeschehen mit ihrer Kamera begleitet. Ihre Fotos sind eine Art Tagebuch der Bundesrepublik, ihrer Politik, Wandlung, Lebenswelt und Gesellschaft. Sie war dabei als deutsche Nachkriegsgeschichte geschrieben wurde." Im Martin-Gropius-Bau in Berlin blickt man nun mit rund 320 Exponaten auf alle Schaffensperioden einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.

Barbara Klemm wurde 1939 in Münster geboren. Nachdem sie ihre Fotografieausblidung beendet hatte, arbeitete sie bei der Frankfurter Allgemeinen. Erst 1970 wurde sie zur Redaktionsfotografin mit Schwerpunkt Politik und Feuilleton. Klemm fotografierte stets Schwarz-Weiß und analog. Schwarz-Weiß, so sagte sie einmal, “sei Farbe genug”. Auch Blitz störte und veränderte die Situation. Bis heute nutzt Klemm nur das Licht, das ihr zur Verfügung steht.

Beeindruckend ist, dass sie es schafft jedem Bild eine Erzählung zu vermitteln. “Ich glaube, in der Fotografie kann es keine halbherzige Tätigkeit geben.” sagte sie einmal und hat unserer Meinung nach damit völlig recht.

Diese Ausstellung ist ein Stück Geschichte und zwar Geschichte die auf analoge Art also in unser aller Lieblingsformat vermittelt wird. Wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut euch diese tolle Retroperspektive noch bis 9. März an.

Adresse:
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Öffnungszeiten:
Mi bis Mo 10:00 – 19:00 Uhr, Di geschlossen

Quelle: Vogue und Berliner Festspiele

Geschrieben von baujulia

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