Erste Eindrücke vom Naiad 15 mm: Christiane Hube

Christiane Hube ist eine deutsche Fotografin, die derzeit in Halle lebt und arbeitet. Ihre Liebe zur Fotografie entdeckte sie bereits im zarten Alter von drei Jahren als ihr ihre Eltern im Urlaub zum ersten Mal eine analoge Kamera in die Hand drückten. Auch wenn ihre Erinnerung an diesen Moment etwas schwammig ist, ist Christiane heute davon überzeugt, dass das der Moment war, ab dem sie nicht mehr ohne Kamera leben konnte. Heute arbeitet sie am liebsten mit einer Canon EOS 750D und sucht sich statt sonnigen Stränden lieber dunkle und mystische Orte als Motiv. Für ihre neue Serie von Landschaftsaufnahmen hat Christiane unsere brandneue Erweiterung des Neptune-Convertible-Art-Lens-Systems – das neue Naiad 15 mm – für uns getestet und einige wunderschöne Aufnahmen kreiert.

Christiane Hube

Hey! Erzähl‘ uns doch ein wenig über deinen fotografischen Werdegang und deine Beziehung zur Fotografie!

Hey! Ich bin schon in sehr jungen Jahren mit der Analogfotografie in Berührung gekommen, da mir meine Eltern eines Tages einfach die Kamera in die Hand gedrückt haben und mir den Auftrag erteilt haben, zu unseren Urlaubsfotos beizutragen. Ich kann mich zwar nicht mehr genau an diesen Moment erinnern, aber ich bin mir dennoch ziemlich sicher, dass die Fotografie ab diesem Zeitpunkt aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken war. In den letzten fünf Jahren ist meine Leidenschaft für dieses Medium sogar noch angewachsen!

Christiane Hube

Dadurch, dass ich jede freie Minute dazu zu benutzen versuche, etwas Neues zu lernen – beispielsweise verschiedene Tipps und Tricks –, um meine kreativen Möglichkeiten zu erweitern, verliebe ich mich noch heute immer mehr. Als in jeder Hinsicht pushend empfinde ich auch, meine eigene fotografische Entwicklung zu beobachten. Wenn ich heute über meine ersten Bilder stolpere, muss ich sehr oft schmunzeln.

Inwiefern wird deine Fotografie von deinem Alltag beeinflusst oder auch anders herum?

Ich versuche immer meine Fotografie und meinen Alltag zu verbinden. Beispielsweise reise ich sehr viel und gerne und versuche während dieser Zeit so viele spannende Motive wie möglich festzuhalten. Ich habe mir jetzt sogar einen Camper zugelegt und bin mir sicher, dass meine fotografische Arbeit davon profitieren wird. – Vor allem da mir die Mobilität, die mir ein solches Auto verleiht, meinem Arbeitsstil sehr entgegen kommt: Wenn ich an einem geeigneten Ort ankomme, schieße ich erstmal ein paar digitale Testbilder, um zu sehen, ob er mir auch im „Kleinformat“ gefällt. Passt alles, bleibe ich dort länger und packe meine analoge Kamera aus. Wenn nicht, ziehe ich weiter.

Christiane Hube

Woher hast du dein fotografisches Wissen?

Die meisten Dinge, die ich über Fotografie weiß, habe ich entweder einfach durch Ausprobieren oder auch durch das Ansehen von YouTube-Tutorials gelernt. Einer meiner Lieblings-YouTuber ist Benjamin Jaworsky, da er eine sehr offene Art hat und es schafft, alles in einfachen und klaren Worten zu erklären. Zusätzlich finde ich auch seine Fotografien sehr schön.

Gibt es Fotografen oder Fotografinnen die dich inspirieren?

Aktuell inspirieren mich die German Roamers am meisten. Ich finde ihre Bilder einfach große Klasse! Ihre Ästhetik spiegelt sich darum wohl auch immer wieder in meinen eigenen Bildern wieder.

Wie würdest du deinen eigenen fotografischen Stil beschreiben?

Wie man an der hier präsentierten Fotoserie sehen kann, würde ich meinen Stil als oft sehr dunkel und etwas mystisch beschreiben. Ich fotografiere am liebsten, wenn es bewölkt ist. Landschaften gefallen mir bei dieser Lichtstimmung einfach besser.

Christiane Hube

Was kannst du uns über die Idee hinter deiner neuersten Fotoserie erzählen?

Dabei handelt es sich um eine Reihe von Fotos, die ich im Harz, dem höchsten Gebirge in Norddeutschland, aufgenommen habe. Ich bin dort etwas herumgereist und würde gerne mit den dort entstandenen Fotos möglichst vielen Menschen zeigen, wie schön die Landschaft in Deutschland ist.

Christiane Hube

Das von dir für diese Aufnahmen verwendete Objektiv war ja das Naiad 15 mm. Was war dein erster Eindruck von diesem Objektiv?

Als ich das Naiad das erste Mal zu Gesicht bekam, war ich – überrascht. Eine solche Objektivform sieht man doch eher selten. Ich fand es darum schon rein optisch sehr interessant. Als sehr positiv wahrgenommen habe ich auch tolle Qualität der Verarbeitung. Während dem Fotografieren fand ich es anfangs etwas schwierig, komplett auf den Autofokus zu verzichten. Aber nach ein paar Versuchen war es spielend einfach. Von der Aufnahmequalität des Naiad-Objekts war ich aber von Anfang an sehr begeistert! Die Bilder sind gestochen scharf und für 15mm bekommt man relativ viel aufs Bild.

Christiane Hube

Findest du die Möglichkeiten, die dir dieses Objektiv bietet, inspirierend?

Eine Festbrennweite empfinde ich immer als sehr inspirierend. Man muss sich mehr bewegen, damit der Bildausschnitt passt und stößt außerdem auf neue Blickwinkel, die man mit einem Zoom-Objektiv vermutlich nicht entdeckt hätte.

Christiane Hube

Vor allem deine Bilder von der Dampf-Lokomotive erinnern in Kombination mit der allgemein eher düsteren, etwas magischen Stimmung etwas an die Harry-Potter-Filme. War das Absicht?

Absicht war das nicht. Mir ist eine gewisse Ähnlichkeit erst bewusst geworden, nachdem mich Leute darauf angesprochen haben. Mir gefällt die Stimmung in den Aufnahmen einfach. Ich bin keine Freundin von knalligen, bunten Fotos. Das ist auch der Grund, warum ich bei Sonnenschein eher selten mit meiner Kamera unterwegs bin.

Gibt es etwas, das man bei der Verwendung des Naiad-Objektivs beachten sollte?

Viel beachten muss man nicht. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich den Fokus meistens auf Unendlich hatte. Wenn man nicht extrem nah rangeht, fährt man damit meiner Meinung nach am besten.

Welches deiner Fotos magst du persönlich am liebsten?

Mein Lieblingsfoto ist das mit der Laterne. Begründen würde ich das mit der Einfachheit des Bildes. Es strahlt in meinen Augen eine gewisse Ruhe aus.

Vielen Dank für das Interview, Christiane!


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geschrieben von em-lisa am 2018-04-18 in #gear #people

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