Triff die Juroren der TEN AND ONE AWARDS: Óscar Arribas

Óscar Arribas ist ein spanischer Fotograf aus Madrid, der sich selbst als "Fotofreak" bezeichnet. Lern unser neustes Jurymitglied kennen!

Hallo! Bitte stell dich unseren Lesern vor.

Mein Name ist Óscar Arribas. Ich bin Fotograf aus Madrid. Ich arbeite hauptsächlich im Verlagswesen, aber ich arbeite von Zeit zu Zeit auch in der Industrie. Vor allem halte ich mich für einen Fotografie-Freak.

Wie und wann begann dein Interesse an Fotografie?

Als ich ein Kind war, fotografierte ich in meiner Nachbarschaft mit einer 18x24-Kamera, die meinen Eltern gehörte. Ich habe schon seit ich klein war gerne Fotos gemacht. Meine Schwester studierte bildende Kunst und Fotografie und wohnte noch zu Hause, aber erst 2001 hatte ich wirklich das Gefühl, dass Fotografie eine so wichtige Rolle in meinem Leben spielen würde. Ich begann, die analoge Fotografie zu erlernen und entdeckte Avedon, Penn, Doisneau, Bullock, Erwitt, Karsh ... Ein Jahr später arbeitete ich in der Redaktion einer lokalen Zeitung als Fotograf und mein Leben drehte sich nur noch um meine Fotokamera.

Wie würdest du Fotografie definieren? Warum ist sie es wert, sich mit ihr zu befassen?

Es ist unmöglich, in solider Weise zu definieren, was Fotografie ist, da wir von der eigenen subjektiven Welt ausgehen und dieses Medium unendliche Möglichkeiten bietet. Für mich ist die Fotografie ein Werkzeug, das mir erlaubt, eine Vielzahl von Dingen, Gefühlen und Momenten zu verdichten ... Ich benutze es gerne als Medium, damit andere sich selbst gegenübertreten können. Diese Barriere zu brechen, die es zwischen der Pose und dem Individuum gibt, das sich dahinter verbirgt. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Leute vor einer Kamera verbergen. Als Fotograf ist es eine sehr bereichernde Erfahrung. Jeder einzelne Mensch ist eine Welt für sich und jedes Porträt eine neue Erfahrung. Es ist sehr anregend.

Was inspiriert dich?

Leute inspirieren mich. Die Individuen selbst inspirieren mich, das Wirken eines Wesens auf seine Umgebung inspiriert mich.

Was macht ein gutes Foto aus?

Ausgehend davon, dass die Tatsache, ob ein Foto gut oder schlecht ist, von subjektiven Faktoren abhängt, muss meiner Meinung nach ein gutes Foto kommunizieren können. Wenn man sich verschiedene Fotos ansieht, gibt es immer eines, bei dem man stoppt. Es bringt dich zum Stillstand. Es fängt dich ein. Die Macht der Kommunikation in einer Fotografie ist manchmal so stark, dass sie in der Lage ist, eine Person, die es eilig hat, zu bremsen und ihr zu sagen: Ich muss dir etwas erzähle". Es ist schwierig zu erklären, aber es ist etwas, was jeder schon einmal erlebt hat.

Irgendwelche Ratschläge, die du neuen Fotografen geben möchtest?

Nur einen Sache, die ich selbst vor einiger Zeit gelernt habe. Es ist nicht notwendig, auf die andere Seite der Welt zu gehen, um ein gutes Fotoprojekt durchzuführen, man muss sich nur umschauen. In der heutigen Zeit gibt es viele wirklich interessante Themen, die sich verstecken. Man muss nur wissen, wie man sie durch den Schleier aus Routine und Alltag sehen kann.

Erfahrt mehr über Óscar und seine Arbeit auf seiner Website und Instagram.

2018-02-01 #people #community #judges #ten-and-one-awards
übersetzt von dopa

Kickstarter

Über Aufnahmen mit kräftigen, statten Farben und einer starken, stimmungsvollen Vignettierung bringt die Diana Instant Square ihre ikonische Ästhetik jetzt auch in die quadratformatige Sofortbildfotografie ein. Gebaut, um deine Inspiration anzuspornen, verfügt unsere neueste Innovation über einen Mehrfachbelichtungs-Modus, einen Bulb-Modus für Langzeitbelichtungen, einen Blitzschuh und so vieles mehr! Sie ist sogar mit all den Objektivaufsätzen kompatibel, die für die Diana F+ kreiert wurden, sodass du deine Perspektive zu jeder Zeit an jedem Ort ändern kannst. Keine zwei Aufnahmen werden einander ähneln. Unterstütze uns jetzt auf Kickstarter!

Mehr interessante Artikel