Geschichten aus einem Viertel Leben: Dia Takacsova

Talentiert und ihrer Leidenschaft treu, taucht Dia Takacsova in die Kreativität ein, die sich aus der Liebe zu ihren Werken entsteht. In diesem kurzen Interview hatten wir Gelegenheit, Dia zu ihrer Arbeit zu befragen, wie es sich anfühlt, in einem so jungen Alter im Rampenlicht zu stehen und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Außerdem erzählt sie uns von ihrer Bilderserie "Tales from the Quarter Life".

Name: Dia Takacsova
Website: www.diatakacsova.com

© Dia Takacsova

Was ist die frühste Kindheitserinnerung, die du hast? Was glaubst du, hast du damals so gemacht?

Es sind vielleicht sind nicht meine frühsten Erinnerungen, doch hier sind ein paar Dinge, an die ich mich erinnere: Wie ich auf dem Land aufwuchs, Familienurlaube im Tetra-Gebirge, mein Wunschtraum von einem Pferd... ich glaube es zwar ziemlich toll damals. Ich verbrachte die meiste Zeit in der Nähe von Pferden oder im Freien, zunächst in einem kleinen Dorf, später in einer slowakischen Kleinstadt.

© Dia Takacsova

Wann und wie hast du mit der Fotografie angefangen? Wie kam es dazu, dass du dich in das Medium verliebt hast?

Die Fotografie war Teil meines Lebens, seit ich auf der weiterführenden Schule war, doch erst als ich an der Universität studierte, hatte ich die Möglichkeit, meine Kentnisse zu vertiefen. Wir hatten dort ein Studio, großartige Kurse und die Möglichkeit nicht nur theoretisch zu lernen, sondern auch an Workshops teilzunehmen und eigene Feldstudien zu betreiben. Es wurde - und ist immer noch - wie eine zweite Familie. Zu der Zeit habe ich auch angefangen zu reisen und meine Trips zu dokumentieren, während ich weiter an Langzeitprojekten arbeitete. Die Fotografie wurde für mich zum Lebensstil, sie ist, wie ich meine Sicht der Welt ausdrücken kann. Orte, Leute und Situationen, die ich nicht völlig verstehe, interessieren mich. Es ist dieser Drang, mehr zu erfahren und die Verbindung zwischen den einzelnen Elementen zu verstehen, der mich dazu bringt, alles in meinen Dokumentationen zu erfassen und alles, das mir unterwegs passiert, in meinen Reiseberichten festzuhalten.

© Dia Takacsova

Hast du eine frühe Erinnerung an die Filmfotografie oder eine bestimmte Kamera aus den '90ern?

Wir hatten eine einfache Film-Kamera für Familienfotos, um den Alltag einzufangen und um Erinnerungen in großen Fotoalben zu sammeln. Meine Erinnerung ist nicht aus den '90ern, aber ich erinnere mich daran, eine Smena 8M bekommen zu haben und mit verschiedene Kameras, die ich mir von Freunden geliehen hatte, fotografiert zu haben. Außerdem hab ich schon damals mit abgelaufenem Film experimentiert.

© Dia Takacsova

Viele meinen, dass unsere Generation erst richtig erwachsen sei, wenn man Mitte 20 ist. Wie sahen für dich als junge Fotografin, die professionell arbeitet, die Hürden und Hindernisse aus, denen du begegnet bist und denen du dich weiterhin stellen musst?

Ich finde, wir leben in einem Zeitalter der Informationsschwemme. Dies ist einerseits natürlich großartig, doch andererseits ist es auch ablenkend: Es gibt so vieles, das wir absorbieren sollen und so vieles, das wir tun könnten; da ist dieser Drang, alles zu teilen. Das kann eine gewisse Unruhe verursachen.

© Dia Takacsova

Es gibt immer ein Für und Wider. Was sind die Vorteile, die dir begegnet sind, wenn es darum geht in der Welt der Fotografie jung zu sein?

Man hat einen gewissen kreativen Freiraum wenn es darum geht, welches Werkzeug, oder Medium man nutzen möchte, um seine Vision umzusetzen. Außerdem sind alle miteinander verbunden: Quellen, Fotografen, Herausgeber - und ich glaube, neue Ideen sind immer willkommen, unabhängig vom Alter.

© Dia Takacsova

Gibt es einen Meister der Fotografie oder einen anderen Künstler, zu dem du aufschaust?
Es gibt viele Künstler deren Arbeit ich vergöttere - zu meinen aktuellen Favoriten gehören Antoine Bruy, Evgenia Arbugaeva und Zhang Chengzhi.

© Dia Takacsova

Wo siehst du Dia Takacsova in 10 jahren?

10 Jahre sind eine lange Zeit. Es kann (und wird) sich sicher viel ändern, doch aus meiner aktuellen Perspektive sehe ich mich dann immer noch Orte und Leute dokumentieren, die mein Interesse wecken. Ich arbeite vielleicht an einem Buch und anderen Multimedia-Projekten. Ich tue, was ich liebe und genieße die einfachen Augenblicke. Und ich besuche oft das Meer.


Wenn du Interessa an Dias Arbeiten gefunden hast, dann besuche auch ihre Website und ihre Seite auf Facebook.

2018-01-18 #people
übersetzt von dopa

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