Let me introduce you: Filip Brylski aka csnova

2017-11-11

"Let me introduce you" ist ein Format, in dem wir euch jede Woche einen neuen Lomographen aus unserer Community vorstellen. Dieses Mal haben wir uns mit @csnova aus Polen unterhalten. Besonders seine stimmungsvolle Strecke aus Berlin hat unsere Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt. Im Interview erzählt das frische Community Mitglied was ihn an der Stadt so begeistert.

Credit: @csnova

Hallo Filip, stelle dich doch bitte kurz bei der Community vor.
Mein Name ist Filip Brylski, ich bin aus Polen und in Włocławek geboren. Ich bin 22 Jahre alt und studiere zurzeit an der Universität von Gdańsk. Wenn ihr aus der Community irgendwelche Fragen habt, schreibt mir einfach auf Lomography, Instagram oder Facebook.

Wann und weshalb hast du mit der Fotografie begonnen?
Meine ersten Fotos schoss ich als Kind, mit ungefähr 7 Jahren. Als ich dann 14 Jahre alt war, wurde die Fotografie um mich herum, für junge Leute wie mich, auf einmal sehr populär, also versuchte ich es auch. Ich fotografierte hauptsächlich im Urlaub. Zwei Jahre lang fotografierte ich viel Architektur, Landschaften oder Menschen und diese Zeitspanne würde ich heute als den Anfang meines fotografischen Abenteuers bezeichnen.

Von: csnova

Wann hast du Lomography für dich entdeckt?
Ich habe von Lomography gehört, als ich mich nach Beispielbildern von der ZENIT-E und Praktica LTL3 umsah, da ich die beiden Kameras als Dekoration in meinem Zimmer hatte. Das war vor ungefähr einem halben Jahr und ich entschloss mich sofort, dass ich so schnell wie möglich selbst Bilder machen und teilen möchte.

Was bedeutet dir die Lomography Community?
Für mich persönlich bedeutet die Lomography Community eine große Gruppe von Menschen, die ihre Erlebnisse und Fähigkeiten miteinander teilen um jeweils bessere Fotografen und Beobachter zu werden.

Mit welcher Kamera und welchem Film arbeitest du am liebsten?
Ich habe zwei Lieblingskameras, bitte sagt mir nicht, ich muss mich für eine entscheiden, denn das ist schlichtweg nicht möglich. Die erste ist die Olympus MJU II und die zweite ist die Pentax ME Super mit meinem geliebten Carl Zeiss Flektogon 2.8 / 35 Objektiv. Beide sind auf ihre Weise einzigartig, allerdings nehme ich die MJU II aufgrund ihrer praktischen Größer öfter mit nach draußen.
Bezüglich Lieblingsfilm, würde ich den Kodak Portra 400 hervorheben, weil das ein toller Allrounder ist, der in fast jeder Situation funktioniert. Ich verwende auch oft den Fujifilm Y-Tra 400, der meiner Meinung nach fast genauso gut ist.

Von: csnova

Was inspiriert dich?
Der Alltag, alltägliche Situationen, die ich jeden Tag beobachten kann. Ich mag es in so einem Moment die Zeit anzuhalten und ihn ein bisschen abnormaler zu machen. Ich will die Emotionen Schönheiten der Umgebung festhalten und genau das inspiriert mich. Ich liebe es außerdem neue Orte durch meinen Sucher zu finden und nach etwas zu suchen, das mich in diesem Moment an jenem Ort ganz einfach beeindruckt. Eine weitere Inspirationsquelle ist das Wissen, dass ich exakt den richtigen, perfekten Moment abwarten muss um den Auslöser zu drücken und danach kein Weg zurück ist, das finde ich ziemlich cool!

Von: csnova

Wir mochten vor allem deine Serie, die du in Berlin geschossen hast. Was genau hat dir daran gefallen in dieser Stadt zu Fotografieren?
Ich liebe es in Berlin zu fotografieren und das hat viele Gründe und wenn ich alle aufzählen soll, müsstest du einen separaten Artikel schreiben. Aber ich werde versuchen einige zu nennen. Ich studiere Raumplanung, was eng mit Stadtplanung und Architektur verbunden ist, zwei Themen, die in Berlin sehr spannend sind. Die Geschichte der Stadt ist beeindruckend und spiegelt sich in der Architektur wieder und ich liebe das Erbe der GDR und FRG Architektur. Berlin hat außerdem einige spannende öffentliche Plätze zu bieten, was das Thema meiner Dissertation ist. Last but not least, sind die Menschen in Berlin sehr kreativ, was man auch an der Street Art erkennt, die ich sehr liebe!

Von: csnova

Was ist der wichtigste Aspekt der Fotografie für dich?
Wie zuvor erwähnt, möchte ich Momente festhalten, die Emotionen oder Eigentümlichkeiten einer Situation zeigen. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass mir das nicht ohne die Menschen in meinen Bildern gelingen würde. Und obwohl ich Landschafts- und Architekturfotografie liebe, muss ich sagen, dass die Menschen in meinen Fotos am Wichtigsten sind.

Wohin würdest du gerne eines Tages mit deiner Kamera reisen?
Natürlich wieder Berlin! Einige andere Orte, die ich gerne erkunden würde, sind Belgrad und andere Städte des ehemaligen Jugoslawiens. Außerdem will ich gerne nach Lissabon und Kopenhagen, weil ich davon schon so viele tolle Fotografien gesehen habe.

Von: csnova

Irgendwelche Künstler, Fotografen oder Community Mitglieder, die dich besonders inspirieren?
Ich bin noch nicht so lange in der Lomography Community, deshalb kenne ich noch nicht so viele Leute, aber ich denke jeder hat etwas interessantes und inspirierendes zu zeigen, wenn er oder sie Fotos mit anderen Leuten teilen will.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Ich konzentriere mich gerade sehr auf mein Studium, aber du fragst wahrscheinlich eher nach der fotografischen Zukunft. Ich will weiter meine Fähigkeiten verbessern, neue Leute in der Welt der Fotografie kennen lernen und viel von ihnen lernen um schließlich meinen eigenen Stil zu finden. Ich will außerdem meine Accounts auf Lomography (@csnova) und Instagram (@fifekq) weiter verbessern, damit noch mehr Leute meine Fotos sehen. Ich will euch alle einladen, mir zu folgen und mich bedanken, dass ihr dieses Interview gelesen habt. Alles Liebe an die Lomography Community!


Sieh mehr Fotos von Filip und folge ihm auf Instagram oder besuche ihn auf seiner LomoHome

geschrieben von birgitbuchart am 2017-11-11 in #people

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