Hong Kong's Designer von "Twenty-one from Eight" testen die Lomo'Instant Square

2017-10-04

Die Chinesische Übersetzung des Firmennamen Twenty-one from Eight ist "廿一由八" und besteht aus einer Kombination von vier Wörtern, die zu den Vornamen von Thomas und Vera verschmelzen - "黃". Gleichermaßen verschmelzen die beiden auch unterschiedliche Holzstücke zu Designkunstwerken, bevor sie wieder sich selbst überlassen werden -- so in etwa erklären die Designer das Konzept ihres Betriebes.

Lest hier mehr über das Konzept hinter Twenty-one from Eight von Thomas und Vera, und werft einen Blick auf ihre Kunst durch die Linse unserer neuen Lomo'Instant Square!

Links: Vera, Rechts: Thomas

Hallo Thomas und Vera! Bitte stellt euch kurz bei unseren Lesern vor.

Wir sind die Gründer und Designer von Twenty-one from Eight. Wir wollen die Beschaffenheit von Holz hervorheben weil diese als Rohmaterial bereits voller Geschichte ist und möchten, dass unsere Kunden durch unsere Handarbeiten weiterhin Einfluss auf diese nehmen können. Es geht um das Aufrechterhalten halten von Lebensfreude, egal wie viel Zeit vergeht.

Wieso habt ihr euch dazu entschieden ausgerechnet Holz als euer kreatives Medium zu nutzen?

Am Anfang haben wir ganz einfach Holzmöbel gebaut, weil wir sie in unserem alltäglichen Leben benötigt haben. Als wir in London lebten hatten wir nicht einmal einen extra Stuhl für unsere Freunde zuhause. Dann haben wir das erste Mal entschieden selbst einen zu bauen. Wir sammelten Paletten auf den Straßen und alte Werkzeuge von verlassenen Fabriken oder eBay. Wir suchten Tipps bei erfahrenen Zimmerern, den Großteil unseres Könnens haben wir uns allerdings Stück für Stück über das Internet beigebracht.

Was hat euch dazu bewegt euer Unternehmen Twenty-one from Eight zu gründen?

Zu Beginn haben wir nur Bilder von unseren Holzhandwerkskunst gemacht und sie mit unseren Freunden geteilt. Irgendwann bat uns ein Britischer Freund einige Möbelstücke für ihn zu bauen, was uns letztendlich das nötige Selbstvertrauen gab "Twenty-one from Eight" tatsächlich zu gründen. Bis heute haben wir unseren ursprünglichen Gedanken allerdings nie vergessen: Wir wollen Gegenstände kreieren, die es Wert sind ein Teil deines Lebens zu sein.

Wie würdet ihr den Stil von Twenty-one from Eight beschreiben?

Twenty-one from Eight verfolgt nicht unbedingt einen ganz bestimmten Stil. Wenn man ihn aber benennen müsste, würde ich sagen, unsere Designs sind beständig und zurückhaltend.

Jedes eurer Stücke verlangt viel Zeit und Mühe. Was hält euch bei der Stange?

Je mehr wir arbeiten, desto mehr müssen wir einsehen, dass es uns manchmal an professionellem Wissen mangelt. Wir wollen unsere Techniken unbedingt stetig verbessern. Genau deshalb hat man ständig ein Ziel vor Augen, während man all die Zeit und Mühe investiert -- das hält motiviert.

Was ist für euch die größte Genugtuung, die euch die Arbeit für Twenty-one from Eight beschert?

Die bekommen wir von der Holzhandwerkskunst. Wir stecken in jede Produktion immer auch ein kleines Stück von uns selbst. In den letzten Jahrhunderten der wirtschaftlichen Entwicklung lag der Fokus stets auf Effizienz und Nutzen. Massenproduktionen haben die Traditions- und Handarbeitskünste ersetzt. Wenn man aber jetzt auf das 20. Jahrhundert zurückblickt, sieht man, dass die urbane Weiterentwicklung an ihre Grenzen gekommen ist. Die Menschen versuchen nicht mehr nur ihre alltäglichen Bedürfnisse zu stillen. Ab jetzt müssen wir uns auch wieder darum kümmern die lange vergessene Menschlichkeit zu aufrecht zu erhalten.

Gibt es Kunden oder Gäste, die euch in Erinnerung geblieben sind?

Es waren einmal zwei Gäste auf einer unserer ersten Ausstellungen, das waren fünfzigjährige Zimmerer. Sie sahen sich alle unsere Stücke ganz genau an und inspizierten jede Ecke der Ausstellung. Am Ende trafen wir aufeinander und sie erzählten uns ganz aufgeregt, dass sie das erste Mal in ihrer 40-jährigen Karriere erlebten, dass "Holzarbeit von anderen respektiert und geschätzt" wird. Sie hielten unsere Hände und sagten wir sollen so weitermachen. Dieser simple Zuspruch berührte uns.

Seid ihr Fans der Sofortbildfotografie?

Obwohl wir nicht besonders gut darin sind, lieben wir die Aufregung während man darauf wartet, dass sich ein Bild vor seinen Augen entwickelt. Außerdem lieben wir die besondere Beschaffenheit dieser Fotos.

Was haltet ihr vom quadratischen Format?

Das quadratische Format ist klar im Trend, es ist konzentrierter.

Wenn man euch eine Lomo'Instant Square mitgeben würde, wohin würdet ihr sie nehmen und was würdet ihr mit ihr festhalten?

Wir würden einzelne Portraits von uns machen oder von uns gemeinsam.

Irgendwelche Zukunftspläne?


Entdecke die Twenty-one from Eight website, und folge ihnen auf Facebook und Instagram!

geschrieben von lomographymagazine am 2017-10-04 in #people

Dir gefällt diese Seite? Klicke hier für noch mehr Inspiration in festlichen Beiträgen auf unserer Happy Holidays Seite. In einem Fotowettbewerb kannst du ein tolles Lomography Geschenkpaket gewinnen, ein Quiz klärt dich über deinen Fotografiestil auf, und tägliche Adventsangebote machen das Weihnachtsshopping zu einem Kinderspiel!

Erwähntes Produkt

Lomo'Instant Square

Lomo'Instant Square

Die Lomo'Instant Square ist die erste und bisher einzige völlig analoge Sofortbildkamera für das Instax Square Format. Sie hält die Welt in einem Pop-Art-Schnappschuss fest, während die quadratische Form wortwörtlich für die besten Rahmenbedingungen einer ausdrucksstarken Komposition sorgt. Mit ihrem 95mm (45mm Äquivalent) Glasobjektiv verspricht sie besonders scharfe, farbenfrohe Bilder, während sich der ausgeklügelte Automatikmodus um die perfekte Belichtungseinstellung kümmert.

Mehr interessante Artikel