Das be tabula rasa studio blüht mit Lomo'Instant Square auf

2017-09-29

Das be tabula rasa studio ist ein Blumen Designstudio in Hong Kong, dessen Konzept auf die Tabula Rasa-Philosophie zurückgeht. Diese besagt, dass Menschen in einem reinen Geisteszustand geboren werden. Die Gründerinnen des Studios, Tabu und Jam, wollen deshalb einen Raum schaffen, in dem ihre Kunden wieder genau dorthin zurückfinden und ihren Kopf frei bekommen.

Lies mehr über die Idee hinter dem be tabula rasa studio von Tabu und Jam und sieh dir die Eindrücke an, die sie mit der Lomo'Instant Square gesammelt haben.

Links: Jam, Rechts: Tabu

Hallo Tabu und Jam! Was hat euch zu dem be tabula rasa studio inspiriert?

Tabu: Ich habe zuvor mit Pressblumen gearbeitet, ein Kunsthandwerk, das immer beliebter wurde und der Markt nun allmählich gesättigt ist. Also wollte ich etwas Neues machen. Da ich immer noch gerne mit Blumen arbeiten wollte, habe ich mich entschieden es mit Blumen Design zu versuchen. Als mir diese Idee kam hatte ich noch keine Ahnung, dass Jam in einem Blumenladen arbeitet, obwohl wir schon lange befreundet waren.

Jam: Ich habe vor zwei Jahren in einem Blumenladen angefangen. Drei oder vier Monate später fragte mich Tabu ob ich mit ihr zusammen ein eigenes Studio aufbauen möchte, weshalb ich mit Blumen Design begann. Wir kannten uns schon einige Jahre, hatten aber kaum Kontakt. Da ich selbst bereits die Idee hatte, einen eigenen Laden zu eröffnen, haben wir sofort damit losgelegt.

Wie würdet ihr das be tabula rasa studio beschreiben?

Wir haben nie bewusst nach einer genauen Definition dafür gesucht. Unsere Gäste können einfach herkommen und genießen. Da Jam zehn Jahre lang im Catering gearbeitet hat, wollten wir hier ursprünglich auch Essen und Trinken anbieten. Aus rechtlichen Gründen ist uns das aber leider nicht mehr möglich. Deshalb haben wir unser Café Feed Your Nerves eröffnet. Dieser Laden hier wird aber nur noch ausschließlich für Blumen Design genutzt.

Mit welchen Herausforderungen habt ihr so zu kämpfen?

Die Instandhaltung des Ladens ist nicht sonderlich schwierig. Das Schlimmste ist der Konkurrenzkampf. Als wir damit angefangen haben, gab es noch nicht so viel Konkurrenz mit unterschiedlicher Qualität. Wenn die anderen jetzt ihre Preise senken, sehen Kunden häufig den Qualitätsunterschied nicht, sondern greifen einfach zum Günstigeren. Deshalb ist es mittlerweile schwieriger zu überleben. Zum Glück aber unterstützen uns viele Kunden gerade weil sie wissen, dass unsere Produkte qualitativ hochwertig sind.

Was war für euch bisher ein besonders einprägsamer Moment?

Es ist immer einprägsam wenn wir vor großen Events und Herausforderungen stehen. Vor kurzem haben wir die Dekoration für die Ausstellung in Harbour City gemacht. Das waren so um die 20 Arbeitsstunden. Schwierige Arbeiten vergisst man nicht so schnell.

Habt ihr Spaß mit der Sofortbildfotografie?

Ja sehr! Das Ergebnis ist immer eine kleine Überraschung und Sofortbilder beinhalten immer auch so ein spezielles Lebensgefühl.

Was haltet ihr vom quadratischen Format im Vergleich zu den bisherigen Formaten?

Ich bevorzuge das quadratische Format, da es damit einfacher ist eine gute Komposition zu erstellen.

Wenn ihr eine Lomo'Instant Square bekommen würdet, wohin würdet ihr sie gerne mitnehmen?

Wir würden sie zum Blumenmarkt nehmen, all die Blumen fotografieren, die wir lieben und sie alle an die Wand kleben.

Wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet, würdet ihr das be tabula rasa studio noch einmal eröffnen?

Wir arbeiten gerade daran einen neuen Laden zu eröffnen. Wenn wir noch einmal die Wahl hätten, würden wir uns trotzdem wieder für das ursprüngliche be tabula rasa studio entscheiden. Es war damals nur ein verfallenes Haus aber wir waren uns einig, dass es zauberhaft ist, weshalb wir uns sofort dazu entschlossen es zu mieten und aufzubauen.


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geschrieben von lomographymagazine am 2017-09-29 in #people

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