Coco Alexander: Reisefotografie mit der Daguerreotype Achromat Art Lens

2017-08-01

Die New Yorker Fotografin Coco Alexander hat ein besonderes Geschick dafür, mit allerlei Equipment erstaunliche Bilder zu erschaffen. Auch mit der Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens ist ihr genau dies gelungen. In diesem Interview zeigt sie uns ihre Fotos von einer Reise nach Island und erzählt von ihrem ersten Eindruck von dem Objektiv.

Fotos von Coco Alexander

Bitte erzähle uns etwas über deine Beziehung zur Fotografie. Wie lange bist du schon dabei?

Allgemein konzentriere ich mich darauf, Menschen zu fotografieren. Meine erste Kamera (eine Einwegkamera) habe ich mit 12 bekommen. Ich wollte sie haben, um Fotos auf einem Konzert zu machen. Mit 15 machte ich erste Erfahrungen mit einer 35mm-Kamera, aber “Fotografin” bin ich erst seit etwa zehn Jahren, würde ich sagen. Es macht mir große Freude, mit meiner Kamera eine Verbindung zu meinem Motiv aufzubauen und so kleine Stücke seiner Seele einzufangen.

Foto von Coco Alexander

Was kam dir in den Sinn, als du die Daguerreotype Art Lens zum ersten Mal gesehen hast? Was ist an der Konstruktion so besonders?

Auf den ersten Blick hat mich das Design an die Petzval Art Lens erinnert. Tatsächlich wusste ich sehr wenig über die Geschichte der Daguerreotypie, daher war es ein unglaublicher Spaß, sich als moderner Fotograf zurückversetzen zu lassen und auf diese Art, in die frühe Geschichte der Fotografie einzutauchen. Was mir an diesem Objektiv so gut gefällt ist, wie es mit der Realität spielt, fast so, als schwebe der Fokus die ganze Zeit ganz knapp über dem Motiv.

Fotos von Coco Alexander

Was hast du fotografiert und welche Kamera hast du benutzt?

Ich habe dieses Objektiv in Island benutzt, mit meiner Nikon D800. Ich wusste, dass es eher ein Porträt-Objektiv ist, aber am Ende habe ich damit genauso viele Landschaftsaufnahmen gemacht.

Fotos von Coco Alexander

Verlieh die Daguerreotype Art Lens deinen Fotos einen speziellen Look? Erzähle uns bitte von deinem ersten Shooting.

Sie hat definitiv eine deutliche Unschärfe. Am liebsten nutze ich das Objektiv ein, zwei Stufen abgeblendet. Das reduziert den Schimmer zu einem sehr subtilen, künstlerischen Effekt, erhält aber gleichzeitig das charakteristische Bokeh. Wenn man digital fotografiert, gibt einem die Bildanzeige einen ziemlich genauen Eindruck davon, wie die Dinge aussehen werden. Aber mit diesem Objektiv muss man wirklich warten, bis man die Aufnahme in groß sieht, um das echte, surreale Bild zu bekommen. Mein erstes Shooting war in Vik, dem stimmungsvollen, schwarzen Sandstrand Islands. Die Bilder passen wunderbar zu der grauen Aura, die ich dort aus erster Hand erleben durfte!

Das Objektiv ist das Ergebnis von Lomographys experimenteller Tradition. Welche besonderen Effekte konntest du mit dem Objektiv erzielen?

Ich habe die Blenden mit den Formen genutzt und sie machen wirklich viel Spaß. Am besten fand ich das Objektiv aber etwas abgeblendet mit etwas Bewegung im Bild. Tatsächlich liefert das Objektiv selbst schon einen Spezialeffekt, es ganz normal zu benutzen ist also schon speziell genug.

Was ist die beste Eigenschaft der Daguerreotype Art Lens, wenn es um deine fotografischen Bedürfnisse geht?

Die Weichzeichnung ist wirklich zart. Ich kann mir gut vorstellen, sie häufiger in meinen Portraits zu nutzen.

Warum sollte man überhaupt so ein spezielles Objektiv benutzen?

Warum nicht? Viel zu oft glauben Fotografen, ein scharfes Bild sei alles, was man braucht. Ich glaube aber das gerade solche besonderen Objektive kreative Türen öffnen. Sie führen zu Ergebnissen, die man anders nicht erhalten würde.

Lass uns etwas technischer werden. Welchen Tipp kannst du jenen geben, die das Objektiv zum ersten Mal benutzen?

Probiere die unterschiedlichen Blenden aus und mache einen Haufen Bilder, während du immer nur kleine Faktoren änderst. Nicht nur mit den speziellen Steckblenden, sondern auch durch einfaches Abblenden wirst du viele unterschiedliche Ergebnisse bekommen. Je mehr du es verwendest, umso eher findest du deinen Stil!


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geschrieben von Katherine Phipps am 2017-08-01 in #gear #News #people
übersetzt von dopa

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