Gabrielle Malewski: Portraitfotografie mit der Daguerreotype Achromat Art Lens

2017-07-27

Gabrielle Malewski liebt es, die ausdrucksstarken Seiten von Menschen festzuhalten und stellt vor allem Augen gerne in den Mittelpunkt. Mit dem Daguerreotype Achromat schuf sie vor der Kulisse eines Pariser Parks eine Reihe zarter und verträumter Portraits.

Hallo Gabrielle, bitte stell dich uns doch ein bisschen genauer vor.

Ich mache meistens Portraits, da dies die Art von Fotografie ist, die für mich am attraktivsten ist und mich am meisten fasziniert. Oft fotografiere ich Schauspieler und andere bekannte Persönlichkeiten. Außerdem arbeite ich als Hochzeitsfotografin oder als Fotografin an Film-Sets ‐ das erlaubt mir ebenfalls Portraits der etwas anderen Art zu schießen. Grundsätzlich kann man sagen, wenn es um Menschen und Emotionen geht, bin ich dabei!

Was kam dir in den Sinn, als du die Daguerreotype Art Lens zum ersten Mal gesehen hast? Was ist an der Konstruktion so besonders?

Ich mochte das goldene Design. Es erinnert mich an Kameras von früher. Ich hatte Spaß daran das Objektiv mit ultra-modernen Kameras zu kombinieren, die mit Knöpfen übersät sind. Es sieht kostbar aus, aber gleichzeitig auch stabiler als unsere zeitgenössische Objektive. Es vermittelt das Gefühl, dass mechanische und sogar elektronische Geräte früher eine deutlich längere Lebensdauer hatten als heute!

Was hast du fotografiert und welche Kamera hast du benutzt?

Offensichtlich habe ich mich dazu entschlossen, Portraits zu machen. Ich nutzte die Nikon D750 und ich bin daran gewöhnt mit festen Brennweiten zu arbeiten. Für mein erstes Shooting mit dem Objektiv entschied ich mich eines meiner liebsten Models mit nach Paris zu nehmen. Dort wusste ich den perfekten Ort für ein Shooting. Die Portraits wurden großartig und man könnte fast glauben, sie wäre ganz allein irgendwo auf dem Land gewesen, obwohl wir tatsächlich an einem sonnigen Tag in einem vollkommen überlaufenen Park in Paris waren.

Welche besonderen Effekte konntest du mit dem Objektiv erzielen?

Die Daguerreotype Achromat Lens gibt einem sehr interessante Optionen, meist mit einer sanften Unschärfe, die mit einem träumerischen Effekt einhergeht. Die kleinen Metallplättchen, die mit dabei sind, erlauben einem, mit der Unschärfe zu spielen und zugleich Einfluss auf das Bokeh zu nehmen. Die meiste Zeit habe ich aber ganz ohne fotografiert, um die Unschärfe zu erhalten und mehr Licht einzufangen. Ich mochte aber vor allem den Wirbeleffekt. Er passte perfekt zu den Blumen und dem Hintergrund, weil das Objektiv allem ein wundervolles Gefühl der Bewegung verleiht.

Was ist die beste Eigenschaft der Daguerreotype Art Lens, wenn es um deine fotografischen Bedürfnisse geht?

Ich würde sagen das Beste am Objektiv ist die wunderbare Weichzeichnung, die das Motiv eines Portraits oder einer Makro-Aufnahme umschließt, oder regelrecht umarmt.

Für welche Art Fotos eignet sich die Daguerreotype Art Lens am besten?

Meiner Meinung nach nutzt man das Objektiv am besten mit einer geringen Tiefenschärfe, zum Beispiel für Portraits oder Stillleben, weniger für Landschaftsfotografien, oder Ähnliches. Obwohl ich mir sicher bin, dass man auch da ganz besondere Aufnahmen bekommen kann.

Lass uns etwas technischer werden. Welchen Tipp kannst du jenen geben, die das Objektiv das erste Mal benutzen?

Am allerwichtigsten ist es, damit Spaß zu haben. Es ist interessant, mit den unterschiedlichen Blenden zu experimentieren, wodurch mehr oder weniger Licht in die Kamera kommt und die Unschärfe mal stärker und schwächer wird. Es liegt ganz an dir!


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geschrieben von lomographymagazine am 2017-07-27 in #gear #News
übersetzt von dopa

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