Miria Maciągiewicz: Blumenfotografie mit der Daguerreotype Achromat Art Lens

2017-07-26 2

Die Kunstfotografin Miria Maciągiewicz aus Brooklyn ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es darum geht, Portraits in einer zarten, mysteriösen Stimmung zu machen. Sie hat vor Kurzem die Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens getestet und ließ sich dazu inspirieren, einmal etwas vollkommen anderes zu probieren. So schuf sie diese malerischen, beinahe abstrakten Bilder von Frühlingsblumen. In diesem Interview beantwortet sie uns ein paar Fragen zu ihrer Erfahrung mit dem Objektiv.

Foto von Miria Maciągiewicz

Was kam dir in den Sinn, als du die Daguerreotype Art Lens zum ersten Mal gesehen hast? Was ist an der Konstruktion so besonders?

Das ist eine lang vergessene Art von Objektiv. In einer Zeit, in der alle nach digitaler Perfektion und der klarsten Optik streben, ist es schön zu sehen, dass das “Unperfekte” unserer Kunstform wieder zum Leben erwacht. Ich glaube Lomography hat stark zur Anerkennung des “Unperfekten” beigetragen.

Foto von Miria Maciągiewicz

Welche Kamera hast du benutzt?

Meine Nikon D7000.

Verlieh die Daguerreotype Art Lens deinen Fotos einen speziellen Look? Erzähle uns bitte von deinem ersten Shooting.

Ich wollte Natur- und Landschaftsaufnahmen machen, erkannte aber schnell, dass die Weichzeichnung des Objektivs für diesen Zweck zu stark ablenken würde. Ich feilte an ein paar Ideen und blieb dann bei den Nahaufnahmen von Blumen hängen.

Fotos von Miria Maciągiewicz

Das Objektiv ist ein Ergebnis von Lomographys experimenteller Tradition. Welche besonderen Effekte konntest du damit erzielen?

Ich wollte für meine Bilder einen noch malerischen Look erzielen, also drehte ich das Objektiv einfach um und fotografierte sozusagen "falsch herum". So wurde es zu einem Makro-Objektiv.

Was ist die beste Eigenschaft der Daguerreotype Art Lens, wenn es um deine fotografischen Bedürfnisse geht?

Das Element der Überraschung! Es bildet die Welt nicht annähernd so ab, wie man es bei der Nutzung einer DSLR erwarten würde.

Foto von Miria Maciągiewicz

Inwiefern unterscheidet sich die Daguerreotype Art Lens von den anderen Lomography Art Lenses?

Zuallererst ist das Objektiv viel weicher, weniger scharf. Das Licht wird so von den Motiven reflektiert, dass sie beinahe zu glühen scheinen. Dadurch bekommen sie eine träumerische Ästhetik, die sie aussehen lässt, als seien sie aus einer anderen Welt.

Fotos von Miria Maciągiewicz

Warum sollte man überhaupt so ein spezielles Objektiv benutzen?

Es macht Spaß mit unterschiedlicher Ausrüstung herumzuspielen. Außerdem halte ich es für wichtig, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas zu probieren, was man üblicherweise nicht tun würde.


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Die Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens wurde von einer lang verschollenen Ästhetik inspiriert. Mit ihr kannst du zwischen scharfen, detailreichen Aufnahmen und einem seidigen Soft-Fokus wählen. Kontrolliere die Tiefenschärfe in deinen Bildern auf eine ganz neue Weise – mit vielseitigen Bokeh-Effekten und den beliebten Waterhouse Steckblenden. Beherrsche Licht, zahlreiche Stimmungen und dramatische Effekte wie nie zuvor. Deine Daguerreotype Achromat Art Lens — im edlem Brass-Finish, klassischem Schwarz, oder glänzendem Chrom — wartet schon in unserem Lomography Online Shop oder in einem unserer weltweiten Gallery Stores auf dich!

geschrieben von Lomography am 2017-07-26 in #gear #News #chrome
übersetzt von dopa

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Die Daguerreotype Achromat 2.9/64 Art Lens ist mit Canon EF, Nikon F, oder Pentax K Bajonetten sowohl für digitale, als auch analoge Kameras erhältlich. Mit einem passenden Adapter, kannst du sie auf viele weitere Kameras montieren.

2 Kommentare

  1. yago56
    yago56 ·

    Ich verwende das Objektiv gerne mit Zwischenringen oder Nahlinsen. Die Bildergenisse sind wunderbar. Meistens verwende ich eine Vollformat DSLR. Der Farbfilm kann die vielen Nuancen leider nicht so darstellen. Das Objektiv bietet unendlich viel Möglichkeiten und mach viel Freude beim experimentieren.

  2. dopa
    dopa ·

    Wenn du das Achromat gerne für Makroaufnahmen nutzt, dann probier' doch mal den Retro-Adapter (bit.ly/2tEWChN). Mit ihm erlaubt das Objektiv Makroaufnahmen ohne lästigen Verlängerungsfaktor, da Brennweite und damit Blende gleich bleiben. @yago56

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