Das moderne Österreich in Fotografieren

2017-07-18

In den 70'er Jahren begann in Österreich eine neue Ära der Fotografie.

Es war eine Ära, in der ihre Protagonisten ein neues Selbstverständnis und eine breite fotografische Bewegung entwickelten - von dokumentarischen Ansätzen bis hin zur
medienfokussierten Fotografie und damit zur Charakterisierung der österreichischen Fotografie.

Bernhard Fuchs, Mrs. K., St. Margareten, 1999, C‑print;Manfred Willmann, ohne Titel (aus der Serie Das Land ), 1981–1989, Abzug aus dem Jahr 1992, Cibachrome; Robert F. Hammerstiel Frau. P. und ihre Kinder (aus der Serie Midday Portraits – The Status Quo ), 1989, Farb-Abzug; Heinz Cibulka, Archive No.: 332 (aus der Serie Fühlt-Most / Feels-Cider ), 1981

Österreichische Fotografen schauten auf ihr eigenes Land und ihre soziokulturelle Identität, die sie hinterfragten. Sie konzentrierten sich auf das Land, die politische Vergangenheit, ihre Milieus und die städtischen Räume.

Fotografen wie Heimrad Bäcker, Gottfried Bechtold, Norbert Brunner & Michael Schuster, Heinz Cibulka, Peter Dressler und Johannes Faber sind in dieser Zeit aufgetaucht.

Verpasse nicht die Ausstellung Austria. Photography 1970 - 2000 im Salzburger Museum der Moderne.

Seiichi Furuya, Rattersdorf, 1981 (aus der Serie National Border ), 1981–1983, Abzug aus dem Jahr 2016, LightJet-Druck; Leo Kandl, In the Pit – Knee-Kiss, 1979–1980, Gelatin silver print; Elfriede Mejchar, ohne Titel (aus der Serie Simmeringer Heide and Erdberger Mais ), 1967–1976, Getonter Silbergelatine-Abzug; Lisl Ponger, The Brazilian. What tomorrow brings doesn’t matter. Christine Hochsteiner, aufgenommen in Wien, 1. Distrikt: Sambaschule Rot-Weiß-Rot (aus der Serie Xenographic Views ), 1995

Die Ausstellung läuft bis zum 01. Juli 2018.


Die Bilder stammen aus der Pressemappe.

geschrieben von lomographymagazine am 2017-07-18 in #News
übersetzt von dopa

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