Bruce Davidson: Eine Retrospektive der humanistischen Fotografie

Der amerikanische Fotograf Bruce Davidson ist einer der bedeutendsten Mitglieder der prestigeträchtigen Fotoagentur Magnum Photos. Wie auch der Mitgründer Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, David Seymour und George Rodger, richtet auch Davidson sein Objektiv auf die humanistischen Aspekte der Gesellschaft.

Der Selma March, Alabama, 1965; New York, 1962 Alle Bilder © Bruce Davidson / Magnum Photos

Davidson, der schon im Alter von zehn begann zu fotografieren, war Zeitzeuge vieler Ereignisse, die er in seinen Serien "Brooklyn Gang", "East 100th Street" und "Time of Change: Civil Rights Movement" zeigte. Seine Werke sind so bemerkenswert, weil sie wenig Wert auf Stil legen, sich dafür aber mehr auf die Realität konzentrieren. Als Fotograf ist Davidson eher persönlich - seine eigene Sichtweise von Personen, Orten und Ereignissen; seine eigene Darstellung der harschen Realität des Alltags und der unglücklichen Umstände, in denen seine 'Protagonisten' leben.

Central Park, New York, 1992‐1995; Bessie Gakaubowicz, Garden Cafeteria, New York, 1973‐1976; Brooklyn, New York, 1959 Alle Bilder © Bruce Davidson / Magnum Photos

Verpasse nicht die Ausstellung Bruce Davidson, die am 15. Juni in der WestLicht-Galerie in Wien eröffnet. Sie wird die erste Retrospektive Austellung mit den Werken Davidsons in Österreich sein.

Brooklyn, New York, 1959; Jimmy Armstrong, The Palisades, New Jersey, 1958; Coney Island, Brooklyn, New York, 1959 Alle Bilder © Bruce Davidson / Magnum Photos

Die Ausstellung läuft bis zum 13. August.


Alle Bilder stammen aus der Pressemappe.

2017-06-21 #News
übersetzt von dopa

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