Stories to Tell: LomoAmiga Danielle Holbert

2017-04-18

Die Fotografin Danielle Holbert aus Nashville reflektiert ihre Spezialität, das Portraitieren von Musikern, von denen sie viele durch einen dynamischen Kreis kreativer Freunde kennenlernte. Für sie ist jede Aufnahme eine ausgewogene Zusammenarbeit zwischen Künstler und Motiv, um ihre authentischsten Persönlichkeiten zu präsentieren.

Was inspiriert dich dazu, Bilder von Künstlern und Musikern zu machen?

Ich habe immer schon Bilder von meinen Freunden in der High School gemacht, die alle in Bands gespielt haben. Ich habe das erste Album-Cover meiner Freundin Caitlin Roses (Caitlin Rose "Dead Flowers") in ihrem Garten geschossen. Sie trug ein Vintage-Brautkleid, das sie gekauft hatte. Nashville (Tennessee) ist eine Stadt, gefüllt mit einer Vielzahl von Künstlern und Musikern. Oft wollen die Musiker, dass ihre Bilder die gleichen Emotionen hervorrufen, wie ihre Lieder. Doch das kommt oft von ganz von alleine.

Was ist der Grund dafür, dass du es weiter mit Film probiert?

Meine erste Liebe wird immer der Sofortbild-Film sein.
Seit ich ein Teenager war, habe ich Polaroids gesammelt und geschossen. Im Jahr 2008 stellte Polaroid die Produktion ihrer Sofortbildfilme ein. Dann wurde mir klar, dass es an der Zeit war, sich über die anderer Filmformate zu informieren. Portraits auf Film zu machen, motiviert mich dazu langsamer zu werden und auf Details zu achten, weil ich die Bilder hinterher nicht bearbeiten werde. Die analoge Fotografie hat immer Kreativität gefördert und die Inspiration entfacht.

Wie war die Arbeit mit dem amerikanischen Sängerin Margo Price?

Margo ist jemand, den ich im Laufe der Jahre ziemlich oft fotografiert habe. Bei uns hat schon immer die Chemie gestimmt. Sie ist sehr natürlich vor der Kamera und im wahren Leben offen für Ideen, auch wenn sie irgendwie verrückt klingen. Die Zusammenarbeit mit ihr dokumentiert im Grunde ein Abenteuer.

Wie schaffst du es deinen eigenen fotografischen Stil einzubringen ohne dabei auf die Stile der Künstler und Musiker zu vergessen?

Ich glaube, dass jeder Künstler eine Vorstellung davon hat wie er sich der Welt präsentieren will, egal ob er sich vor der Kamera wohl fühlt oder nicht. Die Aufgabe des Fotografen ist es, dieses Individuum einzufangen. Ich neige dazu0 Ideen zu fördern. Manche sind brillant, andere sind katastrophal. Aber am Ende des Tages ist alles ein Versuch und ein Irrtum.

Wenn man sich deine Bilder ansieht, dann sieht man, dass jedes einzelne Foto eine neue Gesichte erzählt, in der jeder seine eigene Persönlichkeit hat. Kannst du uns einige Tipps geben, wie man dies erreichen kann?

Nicht zu viele Anweisungen zu geben, gibt einem eine gewisse Freiheit. Ich möchte mit meinem Objektiv das Individuum einfangen. Ich versuche nicht eine andere Person aus den Leuten heraus zu holen. Ich versuche nicht deren Emotionen durcheinander zu bringen. Ich will, dass sie sich selbst wiederspiegeln. Sich nicht in der Geschichte der Fotos zu verwickeln und sich darauf zu konzentrieren, wer die andere Person ist, hilft ebenfalls.


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Danielles großartige Werke findet ihr auf ihrer Website, Flickr- und Instagram-Seite.

geschrieben von Katherine Phipps am 2017-04-18 in #gear #culture #people #places
übersetzt von dopa

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