Back to the Roots – Filmentwicklung und Handabzüge

2017-03-02 2

Viele Filme habe ich nun schon verknipst seit ich der analogen Fotografie verfallen bin. Naja, 1,5 Jahre sind noch nicht sonderlich viel, aber da kommen doch schon so einige Filme zusammen, wenn man so gerne den Auslöser drückt.

Ich habe bereits so einiges ausprobiert in der Zeit und viel experimentiert; was ich aber bisher noch nicht gewagt habe, ist, Filme selbst zu entwickeln. Farbe? Möglich, aber direkt für den Anfang? Besser nicht. Also natürlich ganz klassisch – back to the roots – Schwarzweiß-Entwicklung.
Und genau dafür habe ich ja gerade die Filme in Berlin und Moskau im November verschossen.

Die Community und auch das Internet gibt viel an Informationen her – also einfach etwas belesen, den Mut zusammengenommen und auf zum lokalen Fotoladen!
Ein Filmentwicklung Starter Kit und ein Wechselsack sollen es sein – beides zusammen für gut 70,00€. Das Starter Kit beinhaltet einen Filmentwicklungstank mit 2 Spulen, einen kleinen Messzylinder, ein Thermometer, sowie Chemie zum Entwickeln (Entwickler Rodinal, Fixierer und Netzmittel) – für mich ideal.

Ab nach Hause – alles vorbereitet und dann mit Hilfe einer Entwicklungszeitentabelle einfach drauf losentwickelt. Die ersten beiden Filme habe ich mutig direkt zusammen entwickelt, da es sich um einen identischen Film handelte – Rollei RPX 400. Angefixt von dem Prozess und den Resultaten, habe ich direkt nachgelegt und für den Rest des Abends noch zwei weitere Filme (Fomapan 100, Foma Retropan Soft 320) entwickelt. Ich kann sagen, ich bin süchtig geworden!

Hier ein paar Resultate der jeweiligen Filme:

Rollei RPX 400 (Berlin)

Von: _baunovart_

Rollei RPX 400 (Moskau)

Von: _baunovart_

Fomapan 100 (Moskau, Alexandrovka)

Von: _baunovart_

Foma Retropan Soft 320 (Alexandrovka)

Von: _baunovart_

Und wie es die Zeit denn nun auch endlich wollte, bot sich kurz vor Weihnachten die Gelegenheit meine erste Dunkelkammererfahrung zu machen. Meine analogueNOW! Teamkollegin und gute Freundin Sabine Alex von der Mobilen Dunkelkammer hat einen Teamworkshop veranstaltet und ich ließ es mir nicht nehmen dabeizusein und natürlich auch direkt nach den ersten gelungen Versuchen ein wenig beim Entwicklungsprozess zu experimentieren.

Von: _baunovart_

Fazit: Fantastisch!
Ich kann jedem nur empfehlen den Schritt zu machen und Schwarzweiß-Filme zu Hause selbst zu entwickeln – mit den richtigen, und meiner Meinung nach kostengünstig zu erhaltenden, Materialien, ist das sogar ganz ohne Dunkelkammer möglich. Und solltet ihr die Chance haben in einer Dunkelkammer zu arbeiten – traut euch, macht es! Aber Achtung: Suchtgefahr!!!

__________________________________
Artikel von _baunovart_

geschrieben von Patrice Baunov am 2017-03-02 in

Dir gefällt diese Seite? Klicke hier für noch mehr Inspiration in festlichen Beiträgen auf unserer Happy Holidays Seite. In einem Fotowettbewerb kannst du ein tolles Lomography Geschenkpaket gewinnen, ein Quiz klärt dich über deinen Fotografiestil auf, und tägliche Adventsangebote machen das Weihnachtsshopping zu einem Kinderspiel!

2 Kommentare

  1. rik041
    rik041 ·

    ja, das stimmt..selbst entwickeln ist toll
    man sieht das an deinen bilder

  2. josa
    josa ·

    ja ,ist immer wieder ein Erlebnis.
    feine Sachen bei dir !

Mehr interessante Artikel