Martin Liu Folgt dem Wind in der Mongolei mit der Minitar-1 Art Lens

2016-01-30

“Fotografie ist ein Spiegel des Herzens.”, das sind die Worte des Dokumentar-, Hochzeits-, und Porträtfotografen Martin Liu aus Hong Kong. Seiner Meinung nach muss der Fotograf die Geschichten, Erfahrungen und Werte seiner Motive verstehen, um die verschiedenen Seiten der Liebe festzuhalten. Um die unbezahlbaren Momente eines verliebten Paares einzufangen, nahm er die Minitar-1 Lens mit in die Mongolei zu einem einzigartigen Fotoshooting. Erfahrt in diesem Interview die Geschichten, die hinter diesen Bildern stecken und mehr über Martin Liu’s Reise.

Wann bist du auf die “Fotografie ist der Spiegel des Herzens”-Philosophie gekommen und wie?

Das war kein plötzlicher Gedanke. Vor ein paar Jahren — als ich mich immer mehr mit Fotografie beschäftigte — dachte ich viel drüber nach, was Fotografie bedeutete. Dabei wollte ich auch meinen eignen Stil entdecken. In diesen Jahren reflektierte ich viel und ich erlangte ein tieferes Verständnis davon, auch aufgrund einer wichtigen gesellschaftlichen Bewegung im letzten Jahr. Mir wurde klar, dass Bilder die Weltanschauung und Einstellungen des Fotografen reflektierten. Wenn du es schaffst, mit dem Herzen zu sehen, machst du richtig gute Fotos.

Was ist dein liebster Fotografie-Stil?

Für mich sind alle Arten der Fotografie miteinander verbunden. Meine ersten Erfahrungen machte ich in der Dokumentarfotografie. Danach begann ich, zusätzlich zu meiner Arbeit auch Fotos aus verschiedenen Disziplinen zu machen. Ich denke, die Natur der Fotografie ist es, die Realität festzuhalten. Also versuche ich nun, die Dokumentarfotografie mit verschiedenen anderen Bereichen der Fotografie zu vereinen.

Zeig uns doch bitte dein Lieblings-Foto, das du vor kurzem gemacht hast.

Zug Foto: dieses Bild entstand eines Morgens in der Transsibirischen Eisenbahn.Ich machte es für ein verliebtest Pärchen. Der Zug fuhr von Peking weg. Wir fuhren schon fast 30 Stunden mit dem Zug nach Ulan Bator (Mongolei). An diesem Morgen als die Beiden aufstanden schauten sie aus dem Fenster auf die wunderschöne Landschaft. Ich ergriff die gelegenheit und es war schön, diesen besonderen Moment einzufangen. Auf diese Weise erzähle ich eine Beziehung und eine Geschichte auf dokumentarische Art und Weise.

Es war schön, diesen besonderen Moment einzufangen.

Was war dein erster Eindruck von der Minitar Art Lens ?

Sehr klein und flach. Sieht süß aus. Im Gegensatz zum Fokus mit einem Fokusring gibt es bei dieser Linse einen Fokushebel, was sich stark von den gewöhnlichen Linsen unterscheidet.

Was sind die Vorteile, die die Minitar Art Lens mit sich bringt? Wie ist sie im Vergleich zu den anderen Objektiven, die du benutzt hast?

Die Minitar Art Lens hat ihre eigene Persönlichkeit und einen einzigartigen Farb- und Lichtstil. Sie erzeugt einen analogen Effekt. Die Linse ist sehr leicht und praktisch. Wenn ich sie auf eine Systemkamera gebe kann man sie sehr gut tragen und überall mit hin nehmen. Und daher nahm ich sie mit zu meiner Reise in die Mongolei. Es macht auch nichts, die Linse über eine längere Zeitspanne zu tragen. Noch dazu ist die 32mm Brennweite perfekt für mich um dokumentarische und humanistische Fotos aufzunehmen

Erzähle uns doch, wie die Fotos mit der Minitar Art Lens entstanden sind?

Das erste Foto, das ich mit diesem Objektiv gemacht habe war am Zug der Transsibirischen Eisenbahn. Eigentlich war diese Mongolei-Reise dazu da, um die Erinnerungen dieses jungen Liebespaares festzuhalten. Dabei fotografierte ich neben ihren unbezahlbaren Momenten auch die Landschaft und die Menschen, die ich sah. Das Objektiv ist so praktisch, dass ich ständig lust hatte, die Kamera auszupacken. Diese Serie von Fotos ist die erste Serie, die ich mit der Minitar Art Lens aufgenommen habe.

Wirst du die Minitar Art Lens auch für deine zukünftigen Projekte verwenden? Was denkst du ist das besondere an dieser Linse?

Ja ich möchte sie in der Zukunft weiternutzen. Als Fotograf habe ich meine eigenen Vorstellungen von Licht, dem Bild und Farben. Mit dieser Linse eröffnet sich eine weitere Möglichkeit für meine Fotografie. Da die Linse ihre eigene Persönlichkeit hat muss ich herausfinden, wie ich sie und ihre Eigenschaften am besten einsetze um sie in meinen Stil zu integrieren.

Wie bist du zum Reisen gekommen? Was war dein Lieblings-Reiseziel bis jetzt und wohin würdest du gehen, wenn du die Wahl hättest?

Als Dokumentar-Fotograf habe ich schon viele Fotos in den verschiedensten Ländern gemacht. Für die Arbeit, Werbung oder private Reisen war ich meistens in Europa und Japan. Es ist schwierig da ein Land auszuwählen, das ich am meisten mochte. Ich denke, jedes Land besitzt seine eigene Schönheit und eine einzigartige Kultur. Ich versuche dann immer diese Einzigartigkeit in meiner Fotografie zu zeigen. Was das nächste Jahr betrifft bin ich schon sehr gespannt: ich habe die Möglichkeit in viele Länder zu reisen, in die ich immer schon mal wollte. Zum Beispiel gehe ich wieder in die Mongolei, diesmal im Winter. Ich habe schon gehört, dass es dort -20°C haben soll. Darauf freue ich mich sehr. Ich werde auch nach Russland und Island reisen. Vielleicht auch nach Bhutan. Ich will eigentlich noch sehr viele weitere Orte besuchen. Ich hoffe, dass ich dazu die Gelegenheit und Zeit haben werde.

Erfahre mehr über den Künstler auf seiner Website, 馬丁光影 Martin Aesthetics und auf Facebook: 馬丁光影 Martin Aesthetics 馬丁 Martin Witness

---

Mache die Lomo LC-A Minitar-1 Art Lens zu deinem ständigen Begleiter um einmalige Momente einzufangen. Der gestochen scharfer Fokus, die satten Farben und die leichte Vignetten garantieren Bilder voller Charme. Besuche den Lomography Online-Store und sichere dir deine silberne oder schwarze Lomo LC-A Minitar-1 Art Lens.

geschrieben von kasim-lks am 2016-01-30 in #people #lomoamigo

Mehr interessante Artikel