5 Fragen zur analogen Fotografie mit Ines Rehberger

In dieser fortlaufenden Serie stellen wir ausgesuchten und begeisterten Film-Fotografen 5 Fragen, die uns einen Einblick in ihre analoge Leidenschaft geben. Natürlich dürfen dabei Fotos nicht fehlen! Dieses Mal stand uns Ines Rehberger Rede und Antwort. Lies weiter, um mehr über die Fotografin aus Braunschweig zu erfahren.

Name: Ines Rehberger
Beruf: ausgebildete Fotografin, momentan jedoch Jobberin
Stadt: Braunschweig, Niedersachsen

(c) Ines Rehberger

1. Erzähl uns in maximal 3 Sätzen etwas über dich.

Ich bin Ines, 21 und seit 8 Jahren extrem in die Fotografie verliebt. Seit ich mir im November 2014 eine Canon AE-1 zum Geburtstag gegönnt habe, fotografiere ich sehr viel analog. Ich bin eine Träumerin, eine Abenteurerin, ein komischer Kauz, eine Naturgenießerin, ein kreativ-chaotischer Kopf und mein Größter Traum ist es irgendwann sehr viel zu reisen, viel von der Welt zu sehen und mit meiner Kamera, meiner Gitarre und einem Lager aus Tee und Kaffee in London zu leben und das Leben in vollsten Zügen zu genießen.

2. Warum fotografierst du noch analog?

Analog fotografieren ist wie Weihnachten. Oder eben eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie was man bekommt. Ob die Fotos wirklich etwas geworden sind. Es ist immer eine Überraschung. Und ich mag Überraschungen sehr sehr gern. Zudem haben Fotos auf Film diesen schönen Retro-Look, der mich immer an die Bilder erinnert die es von mir gibt, als ich klein war. Es versetzt mich zurück in Zeiten, in denen man einfach nur Kind war und in denen man sorglos war.

(c) Ines Rehberger

3. Welche fotografische Ausrüstung (Kameras, Filme und Accessoires) hast du normalerweise in deiner Tasche?

Ich trage immer meine Canon AE-1, meine Polaroid 600 und meine Fuji Mini Instax 7 bei mir. Ich mag den Paradies-Film mit ISO 400 sehr gern. So richtig verliebt bin ich jedoch in den AgfaPhoto APX Schwarz-Weiß mit 100 ISO und den selbigen mit 400 ISO. Meistens habe ich das 50mm 1.8 auf der Canon AE-1. Ab und zu nutze ich jedoch auch ein Weitwinkelzoom, ein Telezoom und einen Makroring.

4. Weihe uns in einen deiner Tricks ein, der immer zu einem großartigen Bild führt.

Mein bester Tipp ist, denke ich, immer schön die Augen offen zu halten. Auch für die kleinen Momente, auch für die vielleicht unscheinbaren Momente. Es ist keine Garantie dafür, dass es IMMER zu einem guten Bild führt, vielleicht auch nicht zu einem Großartigen. Aber es ist eine Garantie dafür vielleicht ein Bild zu machen, das man genau deshalb mag. Weil es nicht perfekt ist, weil es unscheinbar ist.

(c) Ines Rehberger

5. Welche Fotografen beeinflussen deine Arbeit?

Ich bin ein großer Fan von Neil Krug, Mark Maggiori, Théo Gosselin, Janine Mizéra, Mariam Sitchinava, Honeyuck, Richard Ramirez Jr., Tamara Lichtenstein und vielen vielen anderen.

Vielen Dank für das Interview, Ines!

Mehr ihrer Arbeiten findest du auf Facebook oder bei Flickr.

geschrieben von zonderbar am 2015-02-23 in #people #5-fragen #fotograf #lifestyle #ines-rehberger #5-fragen-zur-analogen-fotografie #5-fragen-serie #5-fragen-serie

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