Movement: Are Bure Bokeh

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Are Bure Bokeh

Grob, verschwommen und unscharf — das ist die definierende Ästhetik der Provoke-Ära.

"Provoke" entstand in Japan in den 1960er Jahren, als das Land massive soziale und politische Veränderungen durchlief. Im Zentrum dieser gegenkulturellen Bewegung stand eine gleichnamige Zeitschrift, die von den Fotografen Yutaka Takanashi und Takuma Nakahira, dem Kritiker Koji Taki und dem Schriftsteller Takahiko Okada gegründet wurde.

Are, bure, bokeh, was als grob, verschwommen und unscharf übersetzt werden kann, wurde zur dominierenden visuellen Sprache der Ära und lehnte aktiv die Normen des Fotojournalismus zu jener Zeit ab. Den Provoke-Künstler diente die Kamera als eine Erweiterung ihrer Vision und Emotion, nicht nur als passive Aufzeichnung der sich entfaltenden Ereignisse. Und wie der Untertitel des Magazins andeutet, waren ihre Arbeiten "provokative Dokumente zum Wohle des Denkens".

Bei dieser Herausforderung zollen wir dieser einflussreichen fotografischen Bewegung Tribut. Es ist an der Zeit, diese zum Nachdenken anregenden Schnappschüsse, die grob, verschwommen und unscharf sind, zu würdigen.

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann bis zu 10 Aufnahmen einreichen. Dieser Wettbewerb dient der Qualifikationsrunde für die "Movement"-Kategorie.

Foto von adi_totp


Das kannst du gewinnen:

  1. Gutschein im Wert von 50 EUR für den Lomography Online-Shop × 1
  2. × 10

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